Can Implementation Intentions Improve Self-Regulation During Learning with Multimedia?

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URI: http://hdl.handle.net/10900/88363
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-883633
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-29747
Dokumentart: Dissertation
Date: 2021-03-10
Language: English
Faculty: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Department: Psychologie
Advisor: Scheiter, Katharina (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2018-12-10
DDC Classifikation: 150 - Psychology
Keywords: Selbstregulation , Multimedia
License: Publishing license excluding print on demand
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Inhaltszusammenfassung:

 
Dissertation ist gesperrt bis 10. März 2021 !
 
Das Lernen mit einer Kombination aus Text und Bildern (Multimedia) verbessert den Lernerfolg im Vergleich zum reinen Textlernen, kann Lernende jedoch vor verschiedene Herausforderungen stellen. Diese Herausforderungen können vor dem Hintergrund eines Rahmenmodells zum selbstregulierten Lernen konzeptualisiert werden. Ein Mangel an kognitiver Selbstregulation liegt vor, wenn Lernende ungeeignete Lernstrategien für multimediales Lernen nutzen. Die Nutzung geeigneter Strategien ist jedoch kognitiv beanspruchend und kann Lernende überfordern, was mit geringen Selbstwirksamkeitsüberzeugungen einhergeht (motivationale Selbstregulation). Gleichzeitig fühlen sich Lernende von multimedialem Material häufig unterfordert, was mit geringer Bereitschaft einhergeht, Zeit und Anstrengung in das Lernen zu investieren (verhaltensbezogene Selbstregulation). Eine Technik, die bereits als hilfreiches Instrument zur Verbesserung der Selbstregulation flexibel in verschiedenen Kontexten verwendet wurde, sind sogenannte Wenn-Dann-Pläne. Wenn-Dann-Pläne verknüpfen einen situativen Hinweis mit einer intendierten Handlung, sodass in günstigen Situationen die Handlung automatisch initiiert und so die Zielerreichung gefördert werden soll. In vier aufeinander aufbauenden Experimenten wurde untersucht, ob Kognition, Motivation, oder Verhaltensregulation mithilfe von Wenn-Dann-Plänen unterstützt und somit der Lernerfolg beim multimedialen Lernen verbessert werden kann. In allen vier Experimenten wurden die Lernenden zunächst mit Wenn-Dann-Plänen bezüglich kognitiver, motivationaler oder verhaltensbezogener Selbstregulation instruiert oder erhielten keine solche Instruktion (Kontrollgruppe). Nach einer Lernphase wurde schließlich der Lernerfolg in einem Wissenstest abgefragt. Die Befunde aller vier Experimente waren zum einen eher heterogen und lieferten zum anderen keine fundierten Hinweise auf einen positiven Einfluss der verwendeten Wenn-Dann-Pläne auf den Lernerfolg. Damit widersprechen die Befunde den Effekten, die in der Literatur für Wenn-Dann-Pläne berichtet wurden. Zukünftige Forschung könnte Randbedingungen für den erfolgreichen Einsatz von Wenn-Dann-Plänen prüfen, wie beispielsweise die zugrundeliegende Zielbindung. Darüber hinaus ist ein vertieftes Verständnis der spezifischen Herausforderungen der Selbstregulation im multimedialen Lernen notwendig, um auf die Bedürfnisse der Lernenden zugeschnittene Interventionen anbieten zu können.
 

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