Zellulärer Immunstatus unter primärer Radiotherapie bei lokalisiertem Prostatakarzinom

DSpace Repositorium (Manakin basiert)

Zur Kurzanzeige

dc.contributor.advisor Rammensee, Hans-Georg (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Schädle, Philipp Sebastian
dc.date.accessioned 2017-05-04T08:34:53Z
dc.date.available 2017-05-04T08:34:53Z
dc.date.issued 2017
dc.identifier.other 487913817 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/76080
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-760807 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-17482
dc.description.abstract In der vorliegenden Arbeit wurde der Immunstatus von 21 Patienten während der Radiotherapie ihres Prostatakarzinoms untersucht. Längerfristig soll der optimale Zeitpunkt für die Applikation einer Immuntherapie in Kombination mit der Bestrahlung festgelegt werden. Hierzu wurde vor, während und nach der Bestrahlungstherapie Blut abgenommen, die Lymphozyten isoliert und mittels Durchflusszytometrie analysiert. Es wurden die Verläufe der Zellanteile über die Therapie hinweg untersucht, darüber hinaus wurden Vergleiche zwischen unterschiedlichen Therapiegruppen (Hormon-ablative Therapie, Vorliegen einer erweiterten Bestrahlung des pelvinen Lymphabflusswegs, Applikation einer lokalen Steroidtherapie) und mit sechs gesunden Probanden vorgenommen. Nach Sichtung der Ergebnisse konnten einige Veränderungen im Immunstatus der untersuchten Patienten erkannt werden: Die absoluten Zahlen der Leukozyten und Lymphozyten nahmen während der Bestrahlungstherapie ab. Davon besonders betroffen waren B- und T-Zellen, während der relative Anteil der NK-Zellen zunahm. Außerdem stieg der Anteil der regulatorischen T-Zellen unter der Bestrahlung an. Bei fast allen untersuchten Zellpopulationen konnte gegen Bestrahlungsende eine deutlich erhöhte Proliferationsrate detektiert werden. Im Vergleich mit den Ergebnissen der gesunden Probanden konnten vor allem die erniedrigte Immunzellzahl und die erhöhte Proliferationsrate nachgewiesen werden. Als Simulation für Tumorantigen-spezifische CD8+-T-Zellen wurden in der Studie Virusantigen-spezifische Zellen der Patienten untersucht (für CMV, EBV und Influenza). Bei diesen Zellen konnten unter der Radiotherapie keine einschränkenden Veränderungen nachgewiesen werden, sodass es naheliegt, dass eventuell vorhandene anti-Tumor-Immunzellen ebenfalls keinen Schaden nehmen würden. Dies sollte durch speziell dafür konzipierte Studien bestätigt werden. Die Ergebnisse der durchgeführten Arbeit zeigen, dass einer Kombination von immuntherapeutischen Verfahren, zum Beispiel eine Peptidvakzinierung, mit der Radiotherapie möglich ist. Ein Beginn der Immuntherapie ist entweder mindestens drei Monate nach Ende der Bestrahlung denkbar, wenn das Immunsystem sich bereits wieder teilweise erholt hat. Alternativ scheint ein überlappendes Therapieprotokoll sinnvoll, das die erhöhte Proliferationsrate der Immunzellen unter der Radiotherapie ausnutzen würde. Diese Ansätze sollten in einer vergleichenden Studie gegeneinander getestet werden. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Prostatakrebs , Immunsystem , Durchflusscytometrie , Impfung , Strahlentherapie , Immuntherapie de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Peptidvakzinierung de_DE
dc.subject.other Immunmonitoring de_DE
dc.title Zellulärer Immunstatus unter primärer Radiotherapie bei lokalisiertem Prostatakarzinom de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2017-04-04
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

Dateien:

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige