Untersuchungen zur Konversion von Tumor-induzierten Memory-like NK-Zellen

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dc.contributor.advisor André, Maya (PD Dr. Dr.)
dc.contributor.author Pal, Marina
dc.date.accessioned 2016-09-30T08:43:30Z
dc.date.available 2016-09-30T08:43:30Z
dc.date.issued 2016-09-30
dc.identifier.other 477604366 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/72401
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-724019 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-13812
dc.description.abstract Natürliche Killer- (NK-) Zellen sind granuläre Lymphozyten, welche von lymphatischen Vorläuferzellen im Knochenmark abstammen und eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr von virusinfizierten oder tumorösen Zellen spielen. NK-Zellen werden als Komponenten des angeborenen Immunsystems betrachtet, da sie keine antigenspezifischen Oberflächenrezeptoren besitzen, welche durch eine Rearrangierung somatischer Antigenrezeptoren generiert werden. Jedoch konnte unlängst belegt werden, dass NK-Zellen fähig sind, auch adaptive Immunantworten zu vermitteln. Die bislang vorliegenden Erkenntnisse zum immunologischen Gedächtnis der NK-Zellen zeigten, dass Memory-NK-Zellen nach dem Kontakt mit chemischen Reizstoffen oder virusähnlichen Partikeln entstehen oder antigenspezifische Memory-NK-Zellen nach einer Infektion mit bestimmten Viren induziert werden. Des Weiteren können sich Memory-NK-Zellen auch durch alleinige Stimulation mit den Zytokinen IL-12, IL-15 sowie IL-18 entwickeln. NK-Zellen werden aufgrund ihrer zytotoxischen Aktivität gegenüber Tumorzellen in der Therapie von akuten kindlichen Leukämien eingesetzt. Im Rahmen dieser Arbeit sollten die adaptiven Eigenschaften von NK-Zellen untersucht werden, um die bisher moderaten Graft versus Leukemia- (GvL-) Effekte der NK-Zellen in der Therapie von akuten kindlichen lymphatischen B-Zell Vorläufer-Leukämien (BCP-ALL) steigern zu können. In der vorliegenden Arbeit wurde gezeigt, dass ein Tumor-Priming mit BCP-ALL-Tumorzellen zu einer gesteigerten Funktionalität der sog. Tumor-induzierten Memory-like (TIML-) NK-Zellen führt. Zusammenfassend weisen die in dieser Arbeit erzielten Daten auf eine neue, bisher unbeschriebene adaptive Eigenschaft der NK-Zellen in Form eines immunologischen Gedächtnisses nach einem Tumor-Kontakt hin. Die Integration eines solchen Tumor-Priming-Schrittes und die Verwendung von TIML-NK-Zellen in adoptiven NK-Zelltransferprotokollen zur Therapie von akuten kindlichen lymphatischen B-Zell Vorläufer-Leukämien, könnte eine neue, vielversprechende und individualisiert auf den Patienten zugeschnittene Behandlungsstrategie darstellen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Immunbiologie , Immunologie , Akute lymphatische Leukämie , Tumor , Natürliche Killerzelle de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 570 de_DE
dc.subject.other NK-Zellen de_DE
dc.title Untersuchungen zur Konversion von Tumor-induzierten Memory-like NK-Zellen de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2016-09-19
utue.publikation.fachbereich Biologie de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät de_DE

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