Uhren, die nach dem Mond gehen - Einfluss des Mondes auf die Erde und ihre Lebewesen

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Zitierfähiger Link (URI): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-37667
http://hdl.handle.net/10900/49254
Dokumentart: Buch
Erscheinungsdatum: 2009
Sprache: Deutsch
Fakultät: 7 Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich: Biologie
DDC-Klassifikation: 570 - Biowissenschaften, Biologie
Schlagworte: Experiment
Freie Schlagwörter: Gezeiten-Rhythmen , vierzehntägige Rhythmen , Monatsrhythmen , Experimente
Tidal rhythms , Fourteen day rhythms , Monthly rhythms , Experiments
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/deed.de http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/deed.en
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Inhaltszusammenfassung:

Der Mond beeinflußt nicht nur die Wasser- und Landmassen der Erde, sondern auch die Lebewesen. Das betrifft vor allem Organismen der Meere und der Küsten. Als Beispiele für Gezeitenrhythmen werden die Vertikalwanderungen der Kieselalge Hantzschia virgata, die Aktivität der Strandassel Excirolana chiltoni und der Wassergehalt in Holzstämmen beschrieben. Tages-, Monats- und Jahresablagerungen wurden bei Fossilien beobachtet. Vierzehntägige Rhythmen zeigt der Ährenfisch Leuresthes tennis beim Laichen am Strand, die Landkrabbe Sesarma haematocheir beim Abgeben der Larven ins Wasser und das Schlüpfen der Einstundenmücke Clunio marinus zur Zeit der Springtiden. Monatsrhythmen mit Perioden von 28 Tagen werden am Trichterbau des Ameisenlöwen und am Schwärmen des Palolowurmes vorgestellt. Frauen menstruieren im Rhythmus von 26 bis 30 Tagen. Der Zeitpunkt der Menstruation ist aber nicht mit dem Mondrhythmus korreliert. Bei Primaten in Südamerika erfolgt die Paarung und der Eisprung zur Zeit des Vollmondes. Als Experiment wird vorgeschlagen, den Monatsrhythmus beim Ameisenlöwen zu untersuchen.

Abstract:

The moon affects not only the water- and land masses of the earth, but also its organisms. This is particularly true for organisms in the sea and at the coasts. Examples for tidal rhythms are the vertical migrations of the diatome Hantzschia virgata, the activity of the isopode Excirolana chiltoni and the water content in wood stems. Daily, monthly and annual depositions have been observed in fossils. A fourteen-day rhythm displays the Grunion fish Leuresthes tennis by spawning at the beach, the terrestrial crab Sesarma haematocheir in discharging its larvae into the water, and the eclosion of the one-hour-midge Clunio marinus at the time of spring tide. Monthly rhythms with periods of 28 days are exhibited by the antlion Myrmeleon formicarius in building its pit, and by swarming of the Palolo worm. Women menstruate in a rhythm of 26 to 30 days. The time of menstruation is, however, not correlated with the lunar cycle. Primates in South America ovulate and concept at the time of the full moon. As an experiment it is proposed to study the monthly rhythm of the antlion.

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