Das ambivalente Konfliktverhalten islamischer Bewegungen : Ein Vergleich zwischen den Khudai Khidmatgars und der Hamas

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dc.contributor Abteilung für Internationale Beziehungen / Friedens- und Konfliktforschung de_DE
dc.contributor.author Hörter, Michael de_DE
dc.date.accessioned 2007-08-08 de_DE
dc.date.accessioned 2014-03-18T10:02:42Z
dc.date.available 2007-08-08 de_DE
dc.date.available 2014-03-18T10:02:42Z
dc.date.issued 2007 de_DE
dc.identifier.other 284793132 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-29682 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/47540
dc.description.abstract Ausgangspunkt dieses Papiers ist die Frage, warum Religionen unter ähnlichen Rahmenbedingungen manchmal eskalierend und manchmal friedenswirksam auf den Konfliktaustrag ihrer Repräsentanten einwirken. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Untersuchungsgegenstand auf islamische Bewegungen in Besatzungssituationen eingeschränkt und ein einfaches theoretisches Modell entwickelt, das auf Karl-Josef Kuschels Begriff des ökumenischen Bewusstseins aufbaut. Von diesem Modell ausgehend werden die unabhängige und die abhängige Variable näher bestimmt. Der Untersuchung liegt die Erwartung zugrunde, dass „universale“ islamische Bewegungen zu gewaltfreiem Konfliktaustrag neigen, während „exklusivistische“ zu gewaltsamen Formen des Konfliktaustrags tendieren. Die paschtunische Bewegung Khudai Khidmatgars und die palästinensische Islamische Befreiungsbewegung (Hamas) werden als Fallbeispiele herangezogen und hinsichtlich der beiden Variablen analysiert. In beiden Fällen lässt sich diese Erwartung bestätigen: Der Konfliktaustrag der Khudai Khidmatgars, für die ein hohes Maß an Universalität nachgewiesen werden kann, stellt sich als konsequent gewaltfrei heraus. Bei der Hamas ist hingegen ein massiver Exklusivismus erkennen und ihr Konfliktaustrag ist massiv durch Gewalthandlungen gegen Zivilisten gekennzeichnet. Trotz einiger relevanter Unterschiede zwischen den beiden Fällen erscheint eine Bedeutung der Variable ökumenisches Bewusstsein für das Konfliktverhalten religiöser Akteure durchaus wahrscheinlich; präzise Aussagen sind aber ohne weitere Untersuchungen noch nicht möglich. de_DE
dc.description.abstract Why religions under similar conditions are sometimes escalating and sometimes peace-promoting in respect of the conflict behavior of their representatives? The object of investigation is restricted to islamic movements under occupation and analysed after a simplified theoretical model, that is built on Kuschels concept of oecumenical consciousness. Parting of this model, independent and dependent variables are developed. The assumption of the survey is, that "universal" islamic movements are tending to violence-free conflict behavior, while "exclusivistic" movements are tending to violent forms of conflict behavior. The pashtun movement Khudai Khidmatgars and the palestinian deliberative movement Hamas are used as case studies and analysed by the aid of the two variables. In both cases, the assumption is approved. en
dc.language.iso de_DE de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Konfliktbewältigung , Religiöse Bewegung , Islam de_DE
dc.subject.ddc 300 de_DE
dc.subject.other Konfliktverhalten , islamismus , befreiungsbewegung , hamas , khudai khidmatgars de_DE
dc.subject.other violence behavior , religious movement , islam , violence-free action en
dc.title Das ambivalente Konfliktverhalten islamischer Bewegungen : Ein Vergleich zwischen den Khudai Khidmatgars und der Hamas de_DE
dc.title The ambivalent conflict behavior of islamistic movements : A comparison of khudai khidmatgars and hamas en
dc.type ResearchPaper de_DE
utue.publikation.fachbereich Politikwissenschaft de_DE
utue.publikation.fakultaet 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät de_DE
dcterms.DCMIType Text de_DE
utue.publikation.typ workingPaper de_DE
utue.opus.id 2968 de_DE
utue.opus.portal TAIPF de_DE
utue.opus.portalzaehlung 50.00000 de_DE
utue.publikation.source Tübinger Arbeitspapiere zur Internationalen Politik und Friedensforschung ; 50 de_DE
utue.publikation.reihenname Tübinger Arbeitspapiere zur Internationalen Politik und Friedensforschung de_DE
utue.publikation.zsausgabe Nr. 50 de_DE
utue.publikation.erstkatid 2228246-4

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