Wie konstituiert sich räumlich-zeitliche Interaktion von Einbruchstaten? : eine kritische Reflexion des Near-Repeat-Phänomens

DSpace Repositorium (Manakin basiert)

Zur Kurzanzeige

dc.contributor.author Hauber, Judith de_DE
dc.contributor.author Heitmann, Stefan de_DE
dc.contributor.author Kosbü, Marco de_DE
dc.date.accessioned 2026-10-20T13:36:17Z
dc.date.available 2026-10-20T13:36:17Z
dc.date.issued 2020 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/184604
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1846048 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-125917
dc.description.abstract Near Repeat Victimisation beschreibt den Erklärungsansatz, dass es in der Nähe einer Straftat, i.d.R. einem Einbruch, vermehrt zu Near Repeats (Folgetaten in räumlich-zeitlich nahem Umfeld der Ausgangstat) kommt. Hierbei handelt es sich nicht um eine kriminologisch gefestigte Theorie, sondern eine heuristische Erklärung, die auf der empirischen Erkenntnis basiert, dass Einbrüche häufig räumlich-zeitlich eng geclustert auftreten. Als mögliche Kausalmechanismen hinter dieser räumlich-zeitlichen Interaktion werden in der Literatur häufig Effekte gemäß der Flag- und Boost- Hypothese angeführt, für deren Gültigkeit es bisher nur wenige wissenschaftlich gesicherte Indizien gibt. Dennoch wird das Near Repeat-Postulat häufig benutzt, um basierend auf dieser Konzentration Kriminalitätsrisiken zu prognostizieren und Predictive Policing-Strategien zu implementieren. Eine genauere Untersuchung der räumlich-zeitlichen Interaktion von Einbruchstaten in Hamburg mithilfe des häufig angewandten Knox-Tests legt nahe, dass der Effekt hauptsächlich von sehr enger räumlich-zeitlicher Konzentration der Taten auf wenige Stunden hervorgerufen wird und außerdem bei exogenen Risikoschwankungen durch den Knox-Test überschätzt wird. Diese Ergebnisse stellen zum einen die Eignung des Near Repeat-Phänomens für Predictive Policing-Konzeptionen in Hamburg in Frage. Sie zeigen zum anderen aber insbesondere die eingeschränkte Validität des Knox-Tests zur Analyse und eingeschränkte Aussagekraft des heuristischen Ansatzes zur Erklärung der Near Repeat Victimisation auf. de_DE
dc.language.iso de
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.subject.classification Einbruchdiebstahl de_DE
dc.subject.classification Datenanalyse de_DE
dc.subject.classification Kriminalprognose de_DE
dc.title Wie konstituiert sich räumlich-zeitliche Interaktion von Einbruchstaten? : eine kritische Reflexion des Near-Repeat-Phänomens de_DE
dc.type Article de_DE
utue.publikation.seiten Seite 21-50 de_DE
utue.personen.roh Hauber, Judith de_DE
utue.personen.roh Heitmann, Stefan de_DE
utue.personen.roh Kosbü, Marco de_DE
utue.publikation.buchdesbeitrags Predictive Policing - Frankfurt [am Main] : Verlag für Polizeiwissenschaft, Prof. Dr. Clemens Lorei, 2020 de_DE
utue.titel.verfasserangabe Hauber, Judith/Heitmann, Stefan/Kosbü, Marco de_DE
utue.publikation.fakultaet Kriminologisches Repository de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE
utue.artikel.ppn 1690823100 de_DE

Dateien:

Das Dokument erscheint in:

Zur Kurzanzeige