Vergleich von Point of Care (PoC) Gerinnungsmessverfahren in der Kardiochirurgie bezüglich der Detektion von Restheparin

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dc.contributor.advisor Magunia, Harry (Prof. Dr)
dc.contributor.author Krautter, Lisa-Christin
dc.date.accessioned 2026-10-16T12:44:44Z
dc.date.available 2026-10-16T12:44:44Z
dc.date.issued 2026-10-16
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/184488
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1844887 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-125801
dc.description.abstract Postoperative Blutungen gehören in der Herz- und Kinderherzchirurgie zu den häufigsten Komplikationen. Viele Faktoren begünstigen diese – unter anderem intra- und postoperative Hypothermie, chirurgische Verletzungen oder der Kontakt des Blutes mit körperfremden Oberflächen. Ein großer Faktor ist aber auch die Gerinnungshemmung mittels Heparin. Die ausreichende Antagonisierung muss sichergestellt und überwacht werden. Dafür stehen in der Klinik mehrere Verfahren zu Verfügung. Einige davon wie z.B. die Bestimmung der Anti Xa-Aktivität benötigen eine gewisse Zeit, während PoC-Tests ihre Ergebnisse innerhalb weniger Minuten bereitstellen können. Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, inwieweit das PoC-Gerät TEG® 6s dafür geeignet ist, eine Restheparinwirkung zu detektieren. Dafür wurden insgesamt 154 Messungen mit dem TEG® 6s retrospektiv analysiert und mit anderen etablierten Messverfahren zur Bestimmung der Heparin-Wirkung verglichen (Anti Xa-Aktivität, aPTT und ACT). Darüber hinaus wurden die Vormedikation mit Medikamenten, die die Hämostase beeinflussen, und die postoperativen Flüssigkeitsverluste über die Drainagen als Marker für postoperative Blutungen festgehalten. Die mit dem TEG® 6s bestimmten Parameter zeigten sich in der untersuchten Population unbeeinflusst von gerinnungshemmenden Medikamenten. Allerdings zeigten diversen Messmethoden teils nur schwache Korrelationen und keinen signifikanten Zusammenhang. Diese Studie lässt also keine Aussage darüber zu, ob und inwieweit das TEG® 6s für das Feststellen einer Restheparinwirkung eingesetzt werden kann. Des Weiteren lässt sich anhand dieser Daten keine Vorhersage darüber treffen, ob eine unzureichende Antagonisierung des Heparins zu einem erhöhten Risiko der postoperativen Blutung führt. Die Thromboelastographie ist auf Grund der schnellen Bereitstellung der Ergebnisse ein vielversprechendes Verfahren. Es sind jedoch weitere systematische Studien erforderlich, um den generellen Einsatz der Technik zur Detektion von Restheparin zu überprüfen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Heparin de_DE
dc.subject.other Hämostase de_DE
dc.subject.other POCT de_DE
dc.title Vergleich von Point of Care (PoC) Gerinnungsmessverfahren in der Kardiochirurgie bezüglich der Detektion von Restheparin de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-08-20
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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