Zwischen Geoökonomie und technologischer Transformation : Industriepolitik der EU für die Elektromobilität und die Rolle der deutschen Automobilhersteller

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/183799
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1837993
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-09-25
Sprache: Deutsch
Fakultät: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich: Politikwissenschaft
Gutachter: Bieling, Hans-Jürgen (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-06-08
DDC-Klassifikation: 320 - Politik
330 - Wirtschaft
380 - Handel, Kommunikation, Verkehr
650 - Management
Schlagworte: Politik , Industriepolitik , Geoökonomie , Geopolitik , Internationale Politik , Politische Ökonomie , Wirtschaft , Handelspolitik , EU , Europäische Union , Europäische Kommission , China , Kraftfahrzeugindustrie , Batterie , Transformation , Elektromobilität , Mobilität , Sicherheitspolitik , Subvention , Wettbewerb , Rivalität
Freie Schlagwörter: Anti-Subventionsuntersuchung
Batterieindustrie
Strategischer Wettbewerb
Geoökonomisierung
Internationale Politische Ökonomie
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Die zunehmende Geoökonomisierung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen zählt zu den prägendsten Veränderungen des frühen 21. Jahrhunderts und zu den größten Herausforderungen für das exportorientierte deutsche Wirtschaftsmodell. Vor dem Hintergrund verschärfter systemischer Rivalitäten, wachsender Technologiekonkurrenz und strategischer Abhängigkeiten gewinnt die Frage an Bedeutung, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten zentrale Schlüsselindustrien industriepolitisch flankieren und eigene Sicherheitsinteressen wahren können. Die Arbeit untersucht, wie geoökonomische Industriepolitik in der Europäischen Union entsteht, welche Faktoren ihre Ausgestaltung prägen und welche Rolle Unternehmen in diesen Aushandlungsprozessen spielen. Zu diesem Zweck werden mit dem Aufbau der europäischen Batteriezellindustrie sowie der EU-Antisubventionsuntersuchung gegen chinesische Elektrofahrzeuge zwei zentrale Fallstudien im Bereich der europäischen Automobilindustrie analysiert. Die Untersuchung zeigt, dass geoökonomische Industriepolitik durch einen komplexen Aushandlungsprozess zwischen EU-Institutionen, Mitgliedstaaten, Unternehmen und externen Akteuren erklärt werden kann. Dabei wirken internationale Machtverschiebungen, technologische Transformationen, nationale Interessenlagen sowie unternehmerische Strategien gleichzeitig auf politische Entscheidungen ein.

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