Unsere Einstellung zur Droge

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182671
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1826710
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123985
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1980
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die gegenwärtige bundesrepublikanische - konservative, liberale wie auch radikale - Diskussion der Drogenfrage wird durch eine Grundeinstellung beherrscht, die lediglich die sogenannten illegalen Drogen sieht und diese nur unter dem 'Sünden-Paradigma' wahrnimmt, und die dementsprechend nur nach deren schlechten Ursachen wie nach deren schlechten Folgen sucht. Deutlich wird diese Sicht insbesondere bei den Fragen der Cannabis-Legalisierung und der Methadon-Behandlung. Das Ergebnis ist eine repressiv-punitive Drogenpolitik, die international nahezu beispiellos ist.

Abstract:

The basic attitude in our - conservative as liberal or radical - discussion in West-Germany follows a paradigm of sin, searching for bad causes and bad consequences of drug-abuse instead of looking for the causes of this attitude-pattern. Typical examples are the question of legalization of Cannabis and the treatment with Methadone. Our current repressive and punitivedrug-policy - nearly without paralel in international scene - is a cogent outcome of this paradigm.

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