Visualisierung nicht-ischämischer Myokardnarben mittels Dark-Blood Late Gadolinium Enhancement Technik in der kardialen Magnetresonanztomographie

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182114
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1821146
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123428
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-08-07
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizin
Gutachter: Krumm, Patrick (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-01-27
DDC-Klassifikation: 610 - Medizin, Gesundheit
Freie Schlagwörter: kardiale Magnetresonanztomographie
nicht-ischämisch
Myokardfibrosierungen
cMRI
Late Gadolinium Enhancement
Dark-Blood-LGE
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Die LGE-Technik ist ein in der kardialen MR-Bildgebung routinemäßig eingesetztes Verfahren, mit deren Hilfe fibrotisch umgebaute Myokardareale zuverlässig visualisiert werden. Zur Optimierung der Kontrastschärfe wurden unterschiedliche LGE-Techniken entwickelt, darunter die Dark-Blood- und die Bright-Blood-LGE-Technik. Zahlreiche Studien haben sich dem Vergleich dieser beiden Techniken gewidmet bezogen auf die Visualisierung ischämisch bedingter Myokardfibrosen. Im Ergebnis kristallisierte sich dabei eine Präferenz zugunsten der Dark-Blood-LGE Technik heraus. Außerdem konnten bereits charakteristische LGE-Muster für eine Vielzahl nicht-ischämischer Kardiomyopathien bestimmt werden, deren Kenntnis die Abklärung differentialdiagnostischer Fragestellungen erleichtern kann. Allerdings ist für dieses Krankheitsspektrum bislang nicht hinreichend untersucht, inwiefern sich Dark-Blood- und Bright-Blood-LGE-Technik bei der Visualisierung nicht-ischämischer Myokardnarben unterscheiden. Daher ist es das Ziel der folgenden Nichtunterlegenheitsstudie, zu untersuchen, ob das für subendotheliale Narben präferierte Dark-Blood-LGE-Verfahren auch einen Benefit für die Visualisierung nicht-ischämischer Kardiomyopathien bietet oder zumindest nicht schlechter als das Bright-Blood-LGE-Verfahren ist. Die Dark-Blood-LGE-Technik erwies sich gegenüber der Bright-Blood-LGE Technik als nicht unterlegen in der Visualisierung nicht-ischämischer Kardiomyopathien. Die nicht-ischämischen Late Gadolinium Enhancement Areale wurden in der Dark-Blood-LGE-Technik mit einer Sensitivität von 99% und einer Genauigkeit von 99% zuverlässig dargestellt. Mit einer Spezifität von 99% wurden Patienten ohne myokardiale Fibrosierung ebenso zuverlässig erkannt. Auch im quantitativen Vergleich der beiden LGE-Techniken zeigten sich keine signifikanten Unterschiede in der Abbildung der nicht-ischämischen Late Gadolinium Enhancement Areale. Die Ausdehnung des Narbengewebes wurde mit einem durchschnittlichen Unterschied von 0,1% zwischen den beiden LGE Techniken nahezu gleich groß abgebildet. Die Ergebnisse in dieser Studie könnten den Stellenwert der Dark-Blood-LGE Technik in der klinischen Routinediagnostik erhöhen. In vorhergehenden Studien wurde bereits eine Überlegenheit der Dark-Blood-LGE-Technik gegenüber der Bright-Blood-LGE-Technik in der Visualisierung ischämischer Narben gezeigt. Im Rahmen dieser Arbeit konnte eine Nicht-Unterlegenheit in der Darstellung nicht ischämischer Kardiomyopathien gezeigt werden.

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