Die doppelte Subjekt-Objektivität

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/178053
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1780531
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-119377
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2026-04-08
Sprache: Deutsch
Fakultät: 5 Philosophische Fakultät
Fachbereich: Philosophie
Gutachter: Schlösser, Ulrich (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2026-03-20
DDC-Klassifikation: 100 - Philosophie
Schlagworte: Hegel, Georg Wilhelm Friedrich , Fichte, Johann Gottlieb , Wissenschaft der Logik , Wissenschaftslehre , Subjektivität , Objektivität
Freie Schlagwörter: Subjekt-Objekt
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Diese Fassung wendet sich der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre von J.G. Fichte als philosophiegeschichtlichem Vergleichsobjekt zu und rekonstruiert systematisch den Prozess der kategorialen Konstruktion der endlichen und unendlichen „Subjekt-Objektivität“ in Hegels Wissenschaft der Logik (insbesondere der „Großen Logik“). Dabei wird ein „transzendental-metaphysischer“ Interpretationsansatz der Hegelschen Logik vorgeschlagen. Die Arbeit vertritt die These, dass die Logik insofern transzendental ist, als sie die Möglichkeitsbedingungen unseres Denkens expliziert: Einerseits legt sie den Grund unserer Denkformen dar, andererseits begründet sie die Objektivität unseres Denkens. Die Logik ist zugleich Metaphysik, da sie aufzeigt, dass dasjenige, was die Ermöglichung des Denkens leistet, die Begriffsbewegung der Einheit von Denken und Sein selbst ist – eine Bewegung, die zugleich die rationale Struktur des Seins als Seindem expliziert. Diese beiden Ebenen manifestieren sich jeweils als die endliche und die unendliche „Subjekt-Objektivität“. Hegels philosophischer Entwurf bildet somit eine Antwort auf das „Problem des Kriteriums der Wahrheit“ in der Transzendentalphilosophie. Diese These lässt sich insbesondere durch den Vergleich mit Fichtes Entwurf in der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre verdeutlichen.

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