Passing on educational advantages: The role of cultural capital and concerted cultivation

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URI: http://hdl.handle.net/10900/120273
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1202739
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-61646
Dokumentart: Dissertation
Date: 2023-10-12
Language: English
Faculty: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Department: Soziologie
Advisor: Tieben, Nicole (PD Dr.)
Day of Oral Examination: 2021-10-12
DDC Classifikation: 300 - Social sciences, sociology and anthropology
Keywords: Pädagogische Soziologie , Kulturelles Kapital
Other Keywords: Bildungsungleichheiten
Concerted Cultivation
Concerted Cultivation
Cultural Capital
Educational inequality
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Inhaltszusammenfassung:

 
Dissertation ist gesperrt bis zum 12.10.2023 !!
 
Diese Dissertation widmet sich der Erklärung von Unterschieden in schulischen Kompetenzen und Leistungen zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft. Basierend auf Bourdieu's Theorie der kulturellen Reproduktion und Lareau's Konzept der gezielten Kultivierung wurde ein theoretisches Rahmenmodell entwickelt, welches die Mechanismen beschreibt, durch die der sozioökonomische Status der Eltern mit dem Bildungserfolg der Kinder zusammenhängt. Inspiriert von der Neuformulierung der Kulturreproduktionstheorie durch Jaeger (2009) unterscheidet dieses theoretische Modell zwischen zwei aufeinander folgenden Prozessen: der Übertragung von Kulturkapital und der Umwandlung von Kulturkapital. Während in vielen Studien der Zusammenhang zwischen kulturellem Kapital und akademischem Erfolg festgestellt wurde, bleiben die Prozesse der Übertragung und Umwandlung von kulturellem Kapital verhältnismäßig wenig erforscht. Um diese Prozesse besser zu verstehen, wurden die folgenden zwei übergreifenden Forschungsfragen in drei empirischen Studien untersucht: (1) Wie übertragen Eltern ihr kulturelles Kapital auf ihre Kinder und aktivieren ihr kulturelles Kapital, um ihren Kindern Bildungsvorteile zu sichern? (2) Wie wird das Kulturkapital von Kindern in Bildungserfolg umgewandelt? Zur Beantwortung der ersten Frage wurden zwei Studien im Kontext der frühen Kindheit mit den Daten der Startkohorte 2 des Nationalen Bildungspanels (NEPS) durchgeführt. In der ersten Studie wurde untersucht, wie Eltern mit einem höheren sozioökonomischen Status aktiv versuchen, ihr kulturelles Kapital an ihre Kinder weiterzugeben, und ob dies Unterschiede in der schulischen Leistung erklärt. In der zweiten Studie wurde untersucht, inwieweit Eltern ihr kulturelles Kapital über ihren Kontakt mit den Erzieher*innen in Bildungsvorteile ihrer Kinder umwandeln. Im dritten Beitrag lag der Schwerpunkt auf der zweiten Forschungsfrage bezüglich der Umwandlung des Kulturkapitals von Kindern im Kontext der Sekundarschule. Anhand von Daten der NEPS Startkohorte 3 wurde in dieser Studie geprüft, ob die zentralen Mechanismen, durch die das Kulturkapital von Kindern mit dem akademischen Erfolg zusammenhängt (symbolische und fähigkeitsgenerierende Funktion Kulturkapitals), von der untersuchten Dimension des Kulturkapitals abhängen.
 

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