Fetale Verhaltensstadien und Hirnantworten unter Lichtstimulation, Tonstimulation und in Ruhe - eine fMKG Studie

DSpace Repository

Show simple item record

dc.contributor.advisor Taran, Florin-Andrei (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Jacobi, Johanna
dc.date.accessioned 2020-08-05T07:25:33Z
dc.date.available 2020-08-05T07:25:33Z
dc.date.issued 2020-08-05
dc.identifier.other 172624332X de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/104392
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1043925 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-45770
dc.description.abstract Zielsetzung Fetale Magnetoenzephalographie (fMEG) erlaubt die Untersuchung fetaler Hirnreaktionen auf Stimulation, sowie die Unterscheidung von vier fetalen Verhaltensstadien (aktiv/passiv wach/schlafend) mittels Detektion fetaler Bewegung und Herzratenvariabilität. Ziel der Studie war zu untersuchen, ob die Stimulationsart (Licht oder Ton) einen Einfluss auf die Verhaltensstadien hat, ob sich Latenzen und Amplituden akustisch evozierter Hirnpotentiale (AER) und visuell evozierter Hirnpotentiale (VER) unterscheiden, und ob die fetalen Verhaltensstadien einen Einfluss auf Latenzen und Amplituden der Hirnpotentiale haben. Materialien Per fMEG wurden die fetale Herz- und Hirnaktivität nach Ton- und Lichtstimulation und ohne Stimulation über jeweils 10 Minuten aufgezeichnet. Die Stimulationsabfolge erfolgte zufällig. Methoden Bei 48 gesunden Probandinnen (mittlere SSW: 35) wurden Messungen durchgeführt. Die statistische Auswertung erfolgte mittels SPSS. Ergebnisse Es gab keinen signifikanten Unterschied in der Verteilung der fetalen Verhaltensstadien unter Ton- und Lichtstimulation sowie ohne Stimulation (aktiv zu passiv: ohne Stimulation: 70% vs. 30%; AER: 80% vs. 20%; VER: 70% vs. 30%). Es gab keine Unterschiede zwischen AER- und VER- Latenzen (AER: 248 +/- 101ms; VER: 247 +/- 106ms). Jedoch waren die Amplituden der VERs signifikant höher als die der AERs (p < 0.001, AER: 7.6 +/- 4.36fT; VER: 11.23 +/- 6.77fT). Es gab keinen Haupteffekt der Verhaltensstadien auf Latenzen und Amplituden der AER und VER. Zusammenfassung Unter Lichtstimulation zeigten sich signifikant höhere Amplituden. Ein Einfluss der Verhaltensstadien auf die Hirnaktivität konnte nicht gezeigt werden. Diese Ergebnisse bestätigen, dass AER und VER vergleichbar in fMEG-Studien angewendet werden können, wobei aufgrund der stärkeren VER-Amplitudenhöhe, diese in der Auswertung besser erkennbar sind. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Fetus , Gehirn , Reaktion , Stimulation de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Fetale Verhaltensstadien und Hirnantworten unter Lichtstimulation, Tonstimulation und in Ruhe - eine fMKG Studie de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2019-05-13
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

Dateien:

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record