Prädiktiver Wert von Hauttests bei β-Laktam-Antibiotika-Allergie

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dc.contributor.advisor Yazdi, Amir (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Falkner, Annika
dc.date.accessioned 2019-04-30T08:20:22Z
dc.date.available 2019-04-30T08:20:22Z
dc.date.issued 2019-04-30
dc.identifier.other 1663847088 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/88263
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-882630 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-29648
dc.description.abstract Die vorliegende Studie ermittelte die Prävalenz des Sofort- und Spättyps bei einem Patientenkollektiv mit vermuteter β-Laktam-Antibiotika ( β-LA)-Allergie. Im Design einer retrospektiven Studie wurden 553 Patienten analysiert, die zwischen 2010 und 2015 in der Hautklinik Tübingen vorstellig wurden. Neben der Prävalenz wurden die verfügbaren Testmethoden, Prick- und Intrakutantest (IC-Test) beim Soforttyp und IC-Test mit Spätablesung und EC-Test (Epikutantest) beim Spättyp evaluiert. Zudem wurde untersucht, wie häufig eine Kreuzreaktion zwischen den verschiedenen Untergruppen der Betalaktame vorliegt. Trotz der hohen Fallzahl konnte nur bei circa einem Drittel aller Patienten eine Allergie nachgewiesen werden. Die Prävalenz präsentierte sich mit 21% beim Soforttyp und 34% beim Spättyp. Im Hinblick auf die einzelnen Untergruppen ergab sich beim Soforttp ein ausgewogenes Bild, beim Spättyp überwogen klar die Aminopenicilline. Die Analyse der einzelnen Testmethoden ergab, dass der Hauttest bei circa 70% die Allergie nachweisen konnte. Dabei war die Sensitivität von IC-Test mit Spätablesung und EC-Test beim Spättyp ähnlich (61%, 59%), eine Kombination beider Tests ergab allerdings die größte Empfindlichkeit (70%), was postuliert, beide Testmethoden anzuwenden. Beim Soforttyp überwog stark die Sensitivität des IC-Tests gegenüber dem Pricktest. Eine Exposition, die als Goldstandard gilt, allerdings auch die Risiken einer Anaphylaxie birgt, musste in 30% aller Fälle durchgeführt werden, um eine Allergie bestätigen zu können, so dass 30% aller Allergien nicht durch Hauttestungen detektiert wurden. Spezifische IgE-Antikörper gegenüber β -LA im Serum waren nur bei einem geringen Teil des Kollektivs vom Soforttyp nachweisbar, auch der negativ prädiktive Wert war hoch, so dass deren Einsatz überdacht werden sollte. Zudem konnte durch die Studie gezeigt werden, dass Kreuzreaktionen zwischen den einzelnen Untergruppen der β-LA bestehen. Beim Soforttyp treten Kreuzreaktionen häufiger auf (35% beim Soforttyp versus 27% beim Spättyp) und Reaktionen sind allgemein stärker und gefährlicher. Kreuzreaktionen zwischen Penicillinen und Aminopenicillinen treten am häufigsten auf, aber auch zwischen Aminopenicillinen und Cephalosporinen mit ähnlicher R1-Seitenkette, sodass Ausweichtestungen sinnvoll erscheinen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Allergie , Allergologie , Hypersensibilität , Haut , Hautklinik , Universitäts-Hautklinik , Dermatologische Klinik , Antibiotikum , Intrakutantest , Allergen-Testung , Desensibilisierung , Epikutantest de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Prädiktiver Wert von Hauttests bei β-Laktam-Antibiotika-Allergie de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2019-04-05
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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