Vergleich von ausgewählten Serumparametern der Lipoproteinoxidation und Inflammation bei Nierentransplantierten in der stabilen Posttransplantationsphase und bei Patienten mit Metabolischem Syndrom

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dc.contributor.advisor Wieland, Eberhard (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Häfner, Simone Johanna
dc.date.accessioned 2018-03-13T09:12:56Z
dc.date.available 2018-03-13T09:12:56Z
dc.date.issued 2018
dc.identifier.other 501000682 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/81061
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-810612 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-22455
dc.description.abstract In der vorliegenden Studie wurden bei drei Patientengruppen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko und einer gesunden Kontrollgruppe medizinische Daten erhoben sowie die folgenden Serumparameter bestimmt und miteinander verglichen: hochgradig oxidiertes Lipoprotein geringer Dichte (oxLDL), anti-oxLDL-Immunglobulin G (anti-oxLDL-IgG) und hochsensitives C-reaktives Protein (hsCRP). Die einzelnen Studiengruppen umfassten n = 50 Patienten mit Metabolischem Syndrom (MetS), n = 50 Nierentransplantierte (NT) mit MetS, n = 56 NT ohne MetS sowie n = 52 gesunde Probanden. Einschlusskriterien waren eine modifizierte MetS-Definition der American Heart Association und des National Heart, Lung and Blood Institute sowie eine Posttransplantationsdauer von mindestens 6 Monaten unter Calcineurin-Inhibitor-Therapie. Der Vergleich der vier Gruppen ergab: 1. Bezüglich des oxLDL-Werts konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden. 2. Der anti-oxLDL-IgG-Wert der gesunden Kontrolle war signifikant, klinisch relevant höher als derjenige sämtlicher Patientengruppen, was dadurch erklärt werden kann, dass anti-oxLDL-IgG bei bestehender Atherosklerose nicht frei zirkulierend, sondern vor allem gebunden in Immunkomplexen vorliegt, die mit der verwendeten Analysenmethode nicht erfasst werden. Darüber hinaus kann auch die Therapie mit Statinen und mit Immunsuppressiva die Bildung von anti-oxLDL-IgG reduzieren. 3. Der hsCRP-Wert war bei den Patientengruppen mit MetS (MetS-Gruppe und NT mit MetS) signifikant, klinisch relevant höher als bei den Gruppen ohne MetS (NT ohne MetS und gesunde Probanden), bei den Gruppen ohne MetS stimmte die Größe des hsCRP-Werts nahezu überein. Dies spricht dafür, dass die als proatherogen geltende subklinische Inflammation durch das MetS bedingt ist und durch Immunsuppressiva, die das MetS auslösen oder verstärken können, nicht verringert wird. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Nierentransplantation , Immunsuppression , Metabolisches Syndrom , Arteriosklerose , Low-density-Lipoproteine , Oxidativer Stress de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Calcineurin-Inhibitoren de_DE
dc.subject.other oxLDL de_DE
dc.subject.other anti-oxLDL-IgG de_DE
dc.subject.other hsCRP de_DE
dc.title Vergleich von ausgewählten Serumparametern der Lipoproteinoxidation und Inflammation bei Nierentransplantierten in der stabilen Posttransplantationsphase und bei Patienten mit Metabolischem Syndrom de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2018-02-21
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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