Myeloid derived suppressor cells bei zwei pathogenetisch unterschiedlichen inflammatorischen Krankheitsbildern: Zystische Fibrose und Muckle-Wells-Syndrom

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dc.contributor.advisor Hartl, Dominik (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Brand, Alina Charlotte
dc.date.accessioned 2015-07-03T09:10:45Z
dc.date.available 2015-07-03T09:10:45Z
dc.date.issued 2015
dc.identifier.other 434864277 de_DE
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/64121
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-641210 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-5543
dc.description.abstract Die MDSC sind eine kürzlich beschriebene Zellpopulation, die eine entscheidende Rolle bei der Regulation und in der Interaktion des angeborenen und erworbenen Immunsystems spielen. Deshalb hat uns die Rolle dieser Zellen bei Erkrankungen mit starker inflammatorischer Komponente, wie es bei der Zystischen Fibrose und dem Muckle-Wells Syndrom der Fall ist, interessiert. Außerdem haben wir versucht, die MDSC und ihre Effektormechanismen noch genauer zu charakterisieren. Auf der Such nach diskriminierenden Oberflächenmarkern zwischen MDSC und PMN haben wir festgestellt, dass sowohl CXCR4, wie IL-4Ralpha als auch CCR3 auf MDSC signifikant häufiger und stärker als auf PMN exprimiert werden. Die Bedeutung dieser Rezeptoren bleibt aber noch ungeklärt. In unserer Studie mit MWS Patienten unter Anti-IL-1 Therapie zeigte sich, dass der prozentuale Anteil der MDSC im Vergleich zu einer altersentsprechenden Kontrollgruppe signifikant erhöht war, die klinische Relevanz könnte sich in einer Assoziation klinischer Parameter wie z.B. S100 widerspiegeln, was noch untersucht werden könnte. Die MDSC der MWS Patienten können die IL-17 Produktion der T-Zellen dämpfen, so könnte die Rolle der MDSC bei MWS auch in der Gegenregulation der verstärkten TH17-Zell Immunantworten bestehen. Unsere Studien zeigen, dass MDSC bei Patienten mit Zystischer Fibrose in Abhängigkeit des Alters und einer Infektion mit Pseudomonas earuginosa akkumulieren. Die MDSC können die T-Zell Proliferation in vitro supprimieren und die TH-17-Zell Antworten dämpfen. Außerdem geht die Akkumulation der MDSC mit einer besseren Lungenfuktion der betroffenen Patienten einher. Unsere Ergebnisse in einem zusammenhängenden Konzept betrachtet, führen uns zu folgender Theorie: 1) Pseudomonas aeruginosa induziert die MDSC; 2) MDSC dämpfen die T-Zell Proliferation und die TH17-Zell antoworten und schützen Pseudomonas aeruginosa bis zu einem bestimmten Grad vor der Abwehr durch T-Zellen; und 3) MDSC regulieren die Rekrutierung neutrophiler Granulozyten herunter, in dem sie die IL-17 Sekretion verringern und schützen so die Lunge vor Gewebeschädigung durch überschießende Freisetzung von Proteasen und Oxidantien durch neutrophile Granulozyten. Als ein Bindeglied zwischen adaptivem und erworbenem Immunsystem könnten die MDSC zu einem bis jetzt noch unbachteten therapeutischen Ziel werden, um die Inflammation und Immunabwehr bei Zystischer Fibrose und anderen, durch Pseudomonas aeruginosa Infektion charakterisierten Erkrankungen, zu modulieren. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Myeloide Suppressorzelle de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.title Myeloid derived suppressor cells bei zwei pathogenetisch unterschiedlichen inflammatorischen Krankheitsbildern: Zystische Fibrose und Muckle-Wells-Syndrom de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2014-10-01
utue.publikation.fachbereich Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE

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