Human Capital in Newly Established Firms - Four Empirical Investigations

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Zitierfähiger Link (URI): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-54131
http://hdl.handle.net/10900/47820
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2011
Sprache: Englisch
Fakultät: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich: Wirtschaftswissenschaften
Gutachter: Biewen, Martin (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2011-01-19
DDC-Klassifikation: 330 - Wirtschaft
Schlagworte: Humankapital , Arbeitsnachfrage
Freie Schlagwörter: Unternehmensgründungen , Angewandte Mikroökonometrie
Human capital , Start-ups , Labor demand , Applied microeconometrics
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

In Deutschland wurden im vergangenen Jahrzehnt jedes Jahr etwa 237.000 neue Unternehmen gegründet. Da Unternehmensgründungen als wesentliche Triebkraft wirtschaftlichen Wachstums gesehen werden, ist die Untersuchung von Gründungsbedingungen und Erfolgsfaktoren von jungen Unternehmen ein zentrales Anliegen wirtschaftswissenschaftlicher Forschung. Neue Unternehmen beschleunigen den Strukturwandel, begünstigen Marktentwicklung und Produktvielfalt durch die Einführung neuer Produkte, fördern sie den Wettbewerb zwischen Unternehmen und schaffen nicht zuletzt Arbeitsplätze. Tatsächlich werden gesamtwirtschaftliches Produktivitätswachstum und positive Beschäftigungseffekte nur von einer kleinen Gruppe erfolgversprechender Gründungen hervorgerufen, den sogenannten Gazellen, die überleben und stark wachsen. Studien auf der individuellen Firmenebene suchten deshalb insbesondere nach Faktoren die das Überleben und Beschäftigungswachstum junger Unternehmen positiv beeinflussen. Einige unternehmens-, gründer- und branchenspezifische Faktoren konnten gefunden werden, die einen Einfluss auf die Arbeitsnachfrage junger Unternehmen haben. Insbesondere das Humankapital der Gründer scheint maßgeblich sowohl das Überleben, als auch die Gründungsgröße und das Beschäftigungswachstum zu bestimmen. Diese Dissertation ist eine Sammlung vier eigenständiger empirischer Untersuchungen auf der individuellen Unternehmensebene, die zur Literatur über Technologietransfer und Schaffung von Arbeitsplätzen durch Unternehmensgründungen beitragen. Insgesamt bietet die Dissertation einen umfassenden Einblick in die Funktion des Humankapitals als Produktionsfaktor in jungen Unternehmen. Kapitel 2 und Kapitel 3 enthalten zwei empirische Arbeiten zum Spezialthema akademischer Unternehmensgründungen in den forschungs- und wissensintensiven Industrien in Deutschland. Einige junge Unternehmen können in öffentlichen Forschungseinrichtungen geschaffenes Wissen zur Erstellung neuer Geschäftskonzepte und Produkte verwerten. Die Untersuchung der Geschwindigkeit der Wissensverwertung und deren Auswirkung auf das Beschäftigungswachstum ist das zentrale Ziel dieser Kapitel. Die Untersuchungen im vierten und fünften Kapitel der Dissertation erweitern das Untersuchungsfeld und betrachten nicht nur akademische Gründungen, sondern neu gegründete Unternehmen in einer Vielzahl von Branchen. Wesentlicher Untersuchungsgegenstand dieser Kapitel ist der Einfluss des Humankapitals der Gründer auf die Zahl und Zusammensetzung der Beschäftigten.

Abstract:

Around 237,000 new firms have been founded in Germany each year during the last decade. Investigating start-up conditions and start-up success is an important concern of economic research, since the establishment of new firms is seen as a major driver of economic growth. New firms speed up structural change, foster market development and product variety by introducing new products and services, they enhance competition in existing markets, and they create employment. Indeed, the main driver for productivity growth and net employment growth is a small group of high-potential start-ups, called gazelles, which survive and grow substantially. Research at the individual firm-level has thus investigated determinants of start-up survival and firms’ employment growth. Several firm-specific, founder-specific and industry-specific factors have been identified to be important predictors of young firms' labor demand. Especially founders’ human capital turns out to be a major predictor of survival, start-up size and employment growth in young firms. The thesis is a collection of four self-contained empirical investigations at the firm level, which contribute to the literature on technology transfer and job creation of newly established firms. The thesis as a whole thus provides a comprehensive view on human capital as a factor of production in newly established firms. Chapter 2 and chapter 3 contain two empirical investigations on the specific topic of academic spin-offs and academic start-ups in the research- and knowledge-intensive industries in Germany. Knowledge generated in public research institutions can lead to new business concepts and products offered by new firms. Having a look at the determinants of technology transfer speed and its consequences for early employment growth is the major aim of these chapters. The analyses in the fourth and fifth chapter are further broadened. In these chapters, I do not only investigate academic start-ups, but newly established firms in nearly all industries. In these two chapters, I investigate the influence of founders' human capital on how large new firms start operations and which type of labor they demand.

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