Lebensweltorientierte Soziale Arbeit mit älteren Menschen

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Zitierfähiger Link (URI): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-22277
http://hdl.handle.net/10900/47477
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2004
Originalveröffentlichung: Thiersch, H. & Grunwald, K. (Hg.): Praxis Lebensweltorientierter Sozialer Arbeit. Handlungszugänge und Methoden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern, Weinheim und München: Juventa, 2004, S. 195-212
Sprache: Deutsch
Fakultät: 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich: Sonstige - Sozial- und Verhaltenswissenschaften
DDC-Klassifikation: 300 - Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie
Schlagworte: Sozialpädagogik , Altenarbeit , Gerontologie , Lebenswelt , Altenbildung
Freie Schlagwörter: Lebensweltperspektive , Alltagsorientierung , soziale Unterstützung , Kompetenz im Alter , Netzwerkförderung
gerontological social work , social support , social networks
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Lebensweltorientierung wird in der sozialen Altenarbeit als Begriff (noch) eher seltener ver­wendet. Der Beitrag zeigt, wie sehr zentrale Aspekte der Lebens­weltorientierung geeignet sein könnten, zum organisierenden Bezugspunkt einer modernen sozialen Gerontologie und entsprechenden Umsetzungen in sozialen Dienstleistungen zu wer­den. Es wird zunächst nur angerissen, in welchen Di­men­sionen und in welchen Orientierungen soziale Altenarbeit sich auf das Konzept der Le­bens­weltorientierung beziehen kann, fundierend auf einer Recherche nach impliziten und expliziten Netzwerkbezügen im weiteren gerontologischen Umfeld. Über die Identifizierung von Anschlussstellen und Haltungen hinaus wird es weder gelingen, die immer wieder z.B. von Hans Thiersch angemahnte Prägnanz und kritische Schärfe einzulösen noch für die sehr unterschiedlichen Felder weitergehende konzeptio­nelle und kasuistische Überlegungen auszuarbeiten. Wiewohl Lebensweltorientierung im gesamten Spektrum sozialer Gerontologie auch mit Bezug auf das (noch) nicht belastete – in anderer Begrifflichkeit "junge", "dritte" oder "autonome" – Alter, also auf Freizeit, Bildung, Wohlbefinden und allgemeine Lebenszufriedenheit wertvolle Impulse liefern kann, ist der Bezugspunkt des vorliegenden Beitrags eher das "alte", "vierte" oder "abhängige" Alter – mit unterschiedlich ausgeprägten Hilfe- und Unterstützungsbedürfnissen einerseits, teilweise bestehenden Ressourcendefiziten andererseits. In Umrissen soll eine doppelte Ver­or­tung der Beziehung zwischen sozialer Altenarbeit und Lebensweltorientierung versucht werden: zunächst wird die erstere (Lebensweltorientierung) präzisierend verengt – es wird schwerpunktmäßig um einen seiner Teilaspekte in Gestalt informeller Beziehungen und deren Stützungsvermögen, mithin um netzwerkorientierte Bezugnahme auf die Lebenswelt gehen – zugleich aber wird die letztere (Altenarbeit) fundierend erweitert – um Be­züge zu benachbarten wissenschaftlichen und praxisbezogenen Diskursen.

Abstract:

The paper outlines a concept of Gerontological Social Work which focuses on everyday-life activities, coping competences and the relationships of the elderly in social networks, neighborhoods and communities.

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