Sprachreorganisation nach angeborenen linkshemisphärischen Läsionen - Sprechen und Verstehen komplexer grammatischer Strukturen mit der rechten Hirnhemisphäre

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Zitierfähiger Link (URI): http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-60736
http://hdl.handle.net/10900/45956
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2012
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizin
Gutachter: Krägeloh-Mann, Ingeborg (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2012-01-30
DDC-Klassifikation: 500 - Naturwissenschaften
Schlagworte: Funktionelle NMR-Tomographie , Hirnschädigung
Freie Schlagwörter: Frühe linkshemisphärische Läsionen , Reorganisierte Sprache , fMRT
Early acquired left.hemispheric brain damage , Reorganized language , fMRI
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Normalerweise sind sprachliche Funktionen überwiegend in der linken Hirnhemisphäre repräsentiert. Nach frühen linkshemisphärischen Läsionen ist eine Reorganisation der Sprache in die rechte Hirnhäfte möglich. Diese Patienten erreichen oft eine im Alltag unauffällige sprachliche Kompetenz.In vorliegender Untersuchung wurden Patienten mit frühen linkshemisphärischen Läsionen und durch fMRT bestätigte rechtshemisphärische Sprachrepräsentation sprachlich getestet und mit gesunden Kontrollpersonen verglichen. Mit linguistischen Messmethoden wurden signifikante Unterschiede in komplexen grammatischen Bereichen gefunden.

Abstract:

Language functions are generally represented in the left cerebral hemisphere. After early left-hemispheric brain damage language functions may be salvaged by reorganization into the right hemisphere. These patients reach an appropriate language level in everyday speech. In two linguistic experiments patients with early acquired left-hemispheric brain damage and fMRI prooved right-hemispheric language reorganization were tested and their results compared to healthy controls. The linguistic tasks revealed significant differences between both groups.

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