Inhaltszusammenfassung:
Der Artikel fokussiert die organisationale Kaufentscheidung von Prognosesoftware, die zwischen Impulshandlung und strategischer Planung angesiedelt werden kann. Im Abwägungsprozess um Predictive Policing sind aus kriminalstrategischer Sicht die Grundfragen zu beantworten, ob Polizeibehörden eine Software anschaffen können, sollen und/oder wollen. Die Antworten auf diese Fragen hängen von verschiedenen Kriterien ab, die unterschiedlich zu beurteilen sind. Nach sorgfältiger Abwägung überwiegen letztlich Argumente für vorgeschaltete konzeptionelle Planung einer polizeilichen Strategie zur Schaffung eines problemorientierten softwarebasierten Polizeiansatzes.