Quantifizierung der humoralen Immunantwort auf einen MVA-basierten SARS-CoV-2-Impfstoff mittels Multiplex-Technologie

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dc.contributor.advisor Fendel, Rolf (PD Dr.)
dc.contributor.author Klug, Martha Josefine
dc.date.accessioned 2026-10-15T13:16:24Z
dc.date.available 2026-10-15T13:16:24Z
dc.date.issued 2026-10-15
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/184359
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1843593 de_DE
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1843593 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-125672
dc.description.abstract Im März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation COVID-19 offiziell zur Pande-mie. Aufgrund der rapide steigenden Erkrankungs- und Todesfälle entstand ein dringen-der Bedarf an Impfstoffen. Seitdem wurden zahlreiche Impfstoffe entwickelt, getestet und teilweise zugelassen. Dennoch bleibt angesichts des nachlassenden Impfschutzes und neuer besorgniserregender Varianten (VOC) weiterhin Bedarf an wirksamen Impfstoffen bestehen. Diese Arbeit berichtet über Daten zur humoralen Immunogenität aus zwei klinischen Phase-1-Studien, in denen zwei rekombinante Modified-Vaccinia-Virus-Ankara-(MVA)-Impfstoffkandidaten gegen COVID-19 untersucht wurden: MVA-SARS-2-S und MVA-SARS-2-ST, die jeweils das native bzw. das präfusionsstabilisierte SARS-CoV-2-Spike-Protein kodieren. Zur Analyse der humoralen Immunantwort wurde der MULTICOV-AB-Assay einge-setzt, ein auf Multiplex-Bead-basierter Durchflusszytometrie beruhender Immunoassay. Dieser ermöglicht die Detektion von IgG- und IgA-Antikörpern gegen die SARS-CoV-2-Antigene Spike-Trimer, RBD, S1 und S2 sowie gegen verschiedene RBD-Varianten (Alpha, Beta, Delta, Omikron BA.1, BA.2, BA.5). Nach Standardisierung mit dem WHO-Referenzstandard und dem Vergleich mit anderen Immunoassays erwies sich der MUL-TICOV-AB-Assay als geeignet für den Einsatz in klinischen Studien. Die Ergebnisse zeigen, dass MVA-SARS-2-ST mit dem präfusionsstabilisierten Spike-Protein vor allem RBD- und S1-spezifische IgG- und IgA-Immunantworten induzierte, während MVA-SARS-2-S mit dem nativen Spike-Protein eine stärkere IgG- und IgA-Immunantwort gegen das vollständige Spike-Trimer sowie die S2-Domäne hervorrief. Insgesamt war MVA-SARS-2-ST immunogener als MVA-SARS-2-S, jedoch zeigten beide Impfstoffe im Vergleich zu zugelassenen mRNA-Impfstoffen bei SARS-CoV-2-naiven Personen eine geringere Immunogenität. Die Immunantwort auf SARS-CoV-2-RBD-Varianten zeigte zudem, dass weder MVA-S noch MVA-ST einen erhöhten Schutz gegen stark mutierte Varianten wie Beta und Omikron im Vergleich zu mRNA-Impfstof-fen bieten konnten. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 000 de_DE
dc.subject.ddc 500 de_DE
dc.subject.ddc 570 de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other MVA de_DE
dc.subject.other SARS-CoV-2 de_DE
dc.subject.other humorale Immunantwort de_DE
dc.subject.other Multiplex de_DE
dc.subject.other Impfstoff de_DE
dc.title Quantifizierung der humoralen Immunantwort auf einen MVA-basierten SARS-CoV-2-Impfstoff mittels Multiplex-Technologie de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-09-03
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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