Ungleichheit, Stigmatisierung und abweichendes Verhalten : zur theoretischen Orientierung kriminologischer Forschung

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/184139
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1841393
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1841393
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-125452
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1973
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Die labeling-Perspektive wird in diesem Aufsatz als Kristallisationspunkt für die weitere theoretische und empirische Arbeit der jungen Kriminologie herausgestellt. Die Affinität dieses Ansatzes zum Verständnis von sozialer Ungleichheit, dem Zentralproblem soziologischer Theorie, wird diskutiert und durch ein vorgeschlagenes „Kausalmodell” problematisiert. Ferner werden Probleme des Ansatzes aufgezeigt, die sich aus immanenten theoretischen Annahmen, aus konkurrierenden kriminologischen Erklärungsversuchen und der bislang ignorierten Chance der Interaktion von Theorie über Personen und den Objekten der Theorie ergeben.

Abstract:

The labeling approach may serve as starting point for a variety of theoretical and empirical work in criminology. This thesis is discussed with regard to four aspects: (1) the relation between inequality and criminalization, (2) inconsistencies within the labeling perspective, (3) the relationship between the labeling approach and theories of crime causation, (4) the importance of the perspective of offenders for any appropriate understanding of crime.

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