Funktionelle Korrelate der Verarbeitung sexueller Stimuli

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dc.contributor.advisor Walter, Martin (Prof.Dr.)
dc.contributor.author Fiederer, Carolina Laetitia
dc.date.accessioned 2026-09-29T11:47:05Z
dc.date.available 2026-09-29T11:47:05Z
dc.date.issued 2026-09-29
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/183946
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1839460 de_DE
dc.description.abstract Die Untersuchung der für die menschliche Sexualität zuständigen Hirnregionen ist weiterhin ein Thema der aktuellen Forschung. Erotische Reize führen zu neurofunktionellen Aktivierungen in kortikalen und subkortikalen Hirnregionen, darunter auch, für das Belohnungssystem, relevanten Regionen. Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die neurofunktionelle Aktivierungen während visueller erotischer Stimulation oder der damit einhergehenden Modulation untersuchten. Bisher wurde wenig untersucht, ob diese funktionellen Aktivierungen durch eine intrinsische Netzwerkarchitektur in Ruhe geprägt sind. Ziel unserer Untersuchung war es, zu untersuchen, ob ein Zusammenhang besteht zwischen der Stärke der funktionellen Konnektivität im Ruhezustand und der individuellen Disposition auf sexuelle Belohnungsreize zu reagieren. Methoden: Wir untersuchten daher eine Stichprobe von 37 gesunden, hetero-sexuellen männlichen Probanden (Durchschnittsalter 24,7 Jahre), indem wir Ruhezustands- und aufgabenbezogene fMRT kombinierten. Bei der aufgaben-bezogenen fMRT verwendeten wir eine etablierte erotische Videoclip-Aufgabe, die erotische und nicht erotische Videosequenzen darstellte. Wir wählten zwei Regionen, die mit der Belohnungsverarbeitung in Zusammenhang gebracht werden, nämlich das Mittelhirn, genauer gesagt die VTA sowie den Nucleus accumbens (NAcc). Die Daten, die differentielle (erotische gegenüber nicht erotische) neuronale Aktivierungen während der Verarbeitung visueller erotischer Reize umfassen, wurden dann mit der Stärke der funktionellen Konnektivität im Ruhezustand zwischen diesen Regionen korreliert. Ergebnisse: Wir beobachteten wie in diversen Studien zuvor einen Anstieg der neurofunktionellen Aktivierungen in einer Vielzahl von kortikalen und subkortikalen Regionen, die zuvor in aufgabenbasierten fMRT-Studien während visueller erotischer Stimulation beschrieben wurden. Eine erhöhte rs-FC zwischen VTA und NAcc war mit einer höheren differentiellen neuronalen Reaktionsfähigkeit in subkortikalen Regionen verbunden, insbesondere im Hypothalamus, im Thalamus, Mittelhirn und im PAG. Schlussfolgerung: In unserer Studie konnte nachgewiesen werden, dass unsere Daten belegen, dass eine höhere rs-FC zwischen dem Mittelhirn/VTA und dem NAcc die gleichzeitige Aktivierung subkortikaler Hirnregionen vermittelt, die für die Integration von emotionalen, motivationalen und autonomen Prozessen im Sexualverhalten zuständig sind. Unsere Ergebnisse untermauern die zentrale Rolle des mesolimbischen Belohnungsweges bei der Verarbeitung erotischer Reize. Zukünftige Studien mit größeren Stichproben, mehr Regionen der Belohnungsverarbeitung, höherer Altersvariabilität der Probanden und auch Frauen oder Patienten mit zum Beispiel Suchterkrankungen wären sinnvoll, um unsere Untersuchungen weiterzuführen. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Funktionelle Kernspintomografie , Belohnung , Nucleus accumbens , Mittelhirn de_DE
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other sexuelle Verarbeitung; sexuelle Belohnungsverarbeitung de_DE
dc.subject.other Ruhezustandskonnektivität de_DE
dc.subject.other Belohnungsvorhersage de_DE
dc.subject.other Funktionelle Konnektivität de_DE
dc.title Funktionelle Korrelate der Verarbeitung sexueller Stimuli de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-08-05
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.source Fiederer, Carolina; Chand, Tara; Martens, Louise; Ristow, Inka; Durner, Verena; Abler, Birgit et al. Resting-state functional connectivity within the reward system mediates subcortical integration during erotic stimulus processing. In: The world journal of biological psychiatry: the official journal of the World Federation of Societies of Biological Psychiatry 26 (6), (2025): S. 244–253. DOI: 10.1080/15622975.2025.2509988. de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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