Frauen und Recht : zur Konstitution des Rechtsbewußtseins von Frauen

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182952
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1829521
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124266
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1978
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Weder Untersuchungen zur rechtlichen Diskriminierung von Frauen noch Versuche, Frauen bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen, haben bisher bewirkt, die rechtspolitische Abstinenz wie den von Frauen vielfach geübten Rechtsverzicht zu erklären, geschweige denn, ihn zu durchbrechen. Erste Untersuchungen zu der Frage, wie Frauen selbst das Instrument Recht einschätzen, haben gezeigt, daß Recht zum einen - bezogen auf die langfristigen Handlungsziele von Frauen - ein dysfunktionales und inadäquates Durchsetzungsmittel ist, daß Frauen zum anderen aber auch nicht über jene Handlungskompetenzen verfügen, die es ihnen ermöglichen würden, Recht dort, wo es adäquat erscheinen mag, gegebenenfalls anzuwenden. Gerade dieser zuletzt genannte Aspekt zeigt jedoch, daß Interventionen auch emanzipatorischer Art, die auf der Handlungsziel-Ebene allein ansetzen, wenig Erfolg haben werden, solange den Frauen nicht zugleich ihnen adäquate Handlungsstrategien im Umgang mit Recht aufgezeigt werden können.

Abstract:

Neither research on sex discrimination in the area of law nor efforts to help women to enforce their rights are successful instruments to overcome women's reserve against legal politics and their resignation related to law. An important aspect of these problems is the way how women define their own position facing the law and legal problems. Research in this special area led to the following result: 1. In the eyes of women law is not a functional instrument to achieve their personal goals which are primaly directed to consensus, whereas in women's eyes law problems are always combined with conflicts. 2. Women are unable to use the law even if they want to do so for lack of necessary competence in dealing with law. The psychological theory of action represents a background for the development of a learning model to change the attitude of women in facing the law and legal problems.

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