Leben, Verbrechen und Vandalismus in einem "Problemviertel" von Merseyside, England

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182880
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1828803
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124194
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1979
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

In Stalton Bottoms, einem sogenannten Problemviertel der englischen Stadt Merseyside, befragten Sozialwissenschaftler eine Zufallsstichprobe von 182 Bewohnern im Wege des Interviews, ergänzt durch allgemeine Gespräche und Beobachtungen. Auf der einen Seite ging es darum, das Ausmaß ihrer Opfererfahrungen im Hinblick auf Verbrechen, Vandalismus und Rowdyverhalten zu erkunden. Auf der anderen Seite wurden ihre Einstellungen zu Recht und Ordnung, Verbrechen und Strafe erfaßt. Wichtigste Ergebnisse waren unter anderem: eine unerwartet niedrige verbrechensbezogene Opferrate; strenge und punitive Haltung gegenüber dem Verbrechen; Bewunderung für und Vertrauen in die Polizei; nur geringes Vertrauen in die Gerichte; Fehlen von „Gemeinschaft" in den Sozialbeziehungen; Beimessen hoher Bedeutung für Haus und Heim; unerwartet hoher Grad antisozialen Gebarens bei unter 10jährigen.

Abstract:

A random sample of 182 residents in a „problem area“ of Merseyside, England, were asked questions regarding life, crime, vandalism, hooliganism etc. by means of recorded-schedule Interviews (supported by general conversation and observation). Researchers aimed at discovering the extent of the residents’ victimization by criminal, vandalistic and hooliganistic acts and their attitudes to the subject of law and order, crime and punishment. Main findings: surprisingly low rate of crime victimization; „hard-line“ (punitive) attitudes to crime; admiration for and confidence in police; little confidence in court; absence of Gemeinschaft; importance attached to house and home; unexpected level of antisocial conduct by children under ten.

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