Soziales Kräftegleichgewicht und Kriminalität

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182875
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1828753
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124189
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1979
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Der Verfasser dieses Artikels ist Direktor des Informationszentrums des Nationalen Beirates für Probleme der Kriminalität und der Delinquenz der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Informationszentrum veröffentlicht regelmäßig Berichte und Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen im Bereich von Normgenese, Strafverfolgung und Verbrechen. Diese Stellungnahme hier mit dem Originaltitel ‘Social Forces and Crime’ erschien im September 1918 in der „Hauszeitschrift” des Informationszentrums, den Criminal Justice Abstracts. Die Ausführungen erscheinen in der gegenwärtigen Situation auch für die Bundesrepublik Deutschland von besonderem Interesse. Sie behandeln u. a. kriminalpolitische Konsequenzen und kriminologische Grundlagen des Klimawandels in der (Fach-)Öffentlichkeit, gekennzeichnet durch ein Wegrücken von Behandlung und Resozialisierung und durch ein Hinwenden zur „gerechten“ oder auch „harten“ Strafe. Die dabei gemeinhin vorausgesetzte rasante Kriminalitätssteigerung wird von Doleschal als Problem des Einstellungswandels und sozialer Zwänge gewertet, nicht als Erscheinung der Wirklichkeit des Verbrechens.

Abstract:

This article on “Social Forces and Crime” firstly appeared in Criminal Justice Abstracts 1978. It examines evidence leading to a view of society in which crime and punishment are in social balance, in an equilibrium in which crime cannot be greatly repressed and in which punishment cannot be greatly increased. This “homeostatic process” assures that crime remains constant and that it fluctuates within narrow limits. It also assures that punishment cannot be greatly and unreasonably increased without stimulating counterforces which restore the equilibrium and reduce punishments to their previous levels.

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