Evaluation in der Radikalisierungsprävention : Ansätze und Kontroversen

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182839
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1828395
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124153
Dokumentart: Buch
Erscheinungsdatum: 2018
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
Schlagworte: Radikalisierung
Radikalismus
Prävention
Maßnahme
Evaluation
Kontroverse
Aussteiger
Politische Wirksamkeit
Analyse
Deradikalisierung
Empirische Forschung
Freie Schlagwörter: Evidenzbasierte Praxis
Extremismus
ISBN: 978-3-946459-39-2
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Inhaltszusammenfassung:

Dieser Report nimmt das gesteigerte öffentliche Interesse an verschiedenen Maßnahmen und Ansätzen der Radikalisierungsprävention zum Ausgangspunkt einer Diskussion über Evaluation. Evaluationen helfen zu verstehen, wie die Prävention von Radikalisierung und Extremismus im gesellschaftlichen Kontext wirkt. Sie können damit wesentliche Anhaltspunkte für die häufig artikulierte Frage nach den sichtbaren Erfolgen von Prävention liefern. Gleichzeitig existieren in der Debatte um die sogenannte „evidenzbasierte“ Prävention teilweise überzogene Erwartungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Durchführbarkeit von Wirkungsevaluationen. Das berechtige Interesse an belastbaren Wirksamkeitsnachweisen stößt bei der Planung und Umsetzung von Evaluationsstudien im Bereich der Deradikalisierung, Distanzierung und Prävention von Radikalisierung auf beträchtliche Herausforderungen. Dieser Report geht auf einige dieser Schwierigkeiten ein und zeigt beispielhaft verschiedene Ansätze dafür, wie sich Evaluationen im Rahmen realistischer Möglichkeiten umsetzen lassen. Die Idee einer „evidenzbasierten“ Prävention kann nur dann funktionieren, wenn der Evaluationsforschung die Eigenheiten, Widersprüche und Kontroversen in Wissenschaft und Praxis bewusst sind und sie diese kritisch reflektiert.

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