Wiedergutmachung statt Strafe

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/182251
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1822513
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123565
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1982
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Jugendstrafrechtliche Sanktionen wollen erziehen und/oder abschrecken. Beides funktioniert nicht. Alternative Reaktionen aus Anlaß der Straftat sollten deshalb von unerfüllbaren Erfolgserwartungen befreit werden, auf das Fehlverhalten bezogen sein statt auf die Täterpersönlichkeit und vor allem auf die Verminderung schädigender Effekte der Sanktionierung abzielen. Die nächstliegende Reaktion auch auf strafbare Schädigungen ist die Wiedergutmachung des angerichteten Schadens. Obwohl die gesetzlichen Voraussetzungen für den Einsatz dieser Reaktionsform im Jugendgerichtsgesetz gut sind, läßt die Justiz sie brach liegen. Das ist insbesondere in den USA anders. Was können wir tun?

Abstract:

Juvenile penal sanctions are intended for education and/or deterrence. Neither does work. Alternative reactions on the occasion of a criminal act therefore ought to be discharged from the expectation of unattainable effects, oriented on the delinquent activity instead of the personality of the actor, and first of all concentrated on the reduction of harmful effects of sanctioning. The most obvious conse- quence even of criminal damages is the restitution of the caused harm. Although the legal prerequisits for the use of restitution are well elaborated in the German Juvenile Penal Law, juvenile courts and prosecutors are neglecting this instrument. This is different especially in the USA. What shall we do?

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