Herrschaftsverlust und Sanktionsverzicht : kritische Bemerkungen zur Theorie des starken Staates, der neuen sozialen Kontrolle und des ideellen Abolitionismus

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181968
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1819680
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123282
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1984
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Der Neuheitsanspruch des Abolitionismus wird untersucht und zurückgewiesen und daran anschließend die konservative Funktion der Behandlungskritik aufgezeigt. Im Mittelpunkt des Artikels stehen die Analyse des Sanktionsverzichts und die Erklärung dieses Prozesses durch Abläufe des Herrschaftswandels, der von Herrschaftsverlusten und Machtgewinnen verschiedener sozialer Schichten gekennzeichnet ist. Als gegenläufige, aber nicht durchsetzungsfähige Tendenzen werden Herrschaftsverteidigung, Machtrückgewinn und Sanktionsverschärfung erörtert. Die Bilanzierung der unterschiedenen Prozesse des Herrschaftswandels und seiner Folgen führen zu dem Ergebnis des Sanktionsverzichts in der passiven Gesellschaft. Folgen privater Konfliktregulierung werden diskutiert.

Abstract:

The claim of the abolitionism, to present a new paradigm is analysed and refused. The conservative function of the critique of treatment is shown. In the centre of the article is the analysis of renunciation of sanctions and the explanation of these facts with processes of change in domination and power. In these processes we notice loss of domination and winnings of power of different social strata. As contrasting, but not prevailing tendencies defense of domination, rewinning of power and sharpening of sanctions are discussed. In the balance, the different processes of change in domination and power in their consequences lead to the result of renunciation of sanctions in the „passive society“. Consequences of participatory justice are discussed.

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