Inhaltszusammenfassung:
Hintergrund ist der (noch) nicht aufgegebene Anspruch einer gesellschaftstheoretisch orientierten Kriminologie, einen Beitrag zur Sozialintegration zu leisten. In einem ersten Schritt wird der Versuch unternommen, implizite Gesellschaftskonzeptionen der jüngeren kriminologischen Diskussion in ein abstraktes Krisen- und Konfliktmodell des gesellschaftlichen Wandels einzuarbeiten. Schließlich werden in einem zweiten Teil die Prämissen des in Rede gestellten Gesellschaftsbegriffs erörtert. Dabei wird - unter Einbeziehung kriminologisch relevanter Aspekte vonJ. Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns - nach der Möglichkeit für alternative (außerrechtliche) Konfliktregelung gefragt.