CIO-Positionspapier Digitale Souveränität an Universitäten und Hochschulen

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/163746
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1637466
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-105076
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 2025-03-28
Sprache: Deutsch
Fakultät: 8 Zentrale, interfakultäre und fakultätsübergreifende Einrichtungen
Fachbereich: Informatik
DDC-Klassifikation: 004 - Informatik
Schlagworte: Digitale Souveränität , Digitalisierung , Informationsmanager , Universität , Hochschule
Freie Schlagwörter: CIO , Souveränität und Sicherheit der Wissenschaft im digitalen Raum , Handlungsempfehlungen
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Inhaltszusammenfassung:

Die Förderung der digitalen Souveränität ist in den Strategie- und Planungsprozessen von Universitäten und Hochschulen zu berücksichtigen und zu verankern. Die Umsetzung erforderlicher Maßnahmen zur digitalen Souveränität benötigt entsprechende Ressourcen, die von kompetentem Personal bis hin zu einer ausreichenden Budgetierung reichen. Insofern ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Personalgewinnung, Personalentwicklung und Qualifikation im IT-Bereich erfolgskritisch, um den steigenden Anforderungen in einer schon komplexen System- und Dienste- Landschaft in der Universitäts- und Hochschul-IT zu begegnen. Hierbei können auch hochschul(typ)übergreifende Kooperationen unterstützen, um gezielt knappe Ressourcen im IT-Bereich zu bündeln und Skaleneffekte zu erzielen. Ein entsprechender Schritt könnte der Aufbau eines hochschul(typ)übergreifenden Enterprise Architecture Managements (EAMs) in Verbindung mit einem Konzept zur Messung digitaler Souveränität sein, um eine Übersicht der kritischen IT-Systeme mit Bezug zu den zugehörigen Geschäftsprozessen oder Geschäftsfähigkeiten zu erhalten. Durch die entstehende Transparenz können Systeme mit einem hohen Maß an Abhängigkeit aufgedeckt und frühzeitig gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Souveränität eingeleitet werden (z. B. Dual-Sourcing-Strategie oder gemeinschaftliche Anwendungsentwicklungen), bevor negative Konsequenzen wie Lock-in-Effekte mit übermäßigen Kostensteigerungen eintreten. Die Universitäten und Hochschulen werden dadurch zu einem proaktiven und strategischen Management der digitalen Souveränität befähigt.

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