Empirische Bildungsforschung trifft Geschichtsdidaktik. Eine Untersuchung der Lenrprozesse im Lernarrangement mit Zeitzeug:innenberichten

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dc.contributor.advisor Trautwein, Ulrich (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Zachrich, Lisa
dc.date.accessioned 2022-12-08T12:36:25Z
dc.date.available 2022-12-08T12:36:25Z
dc.date.issued 2022-12-08
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/133894
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1338942 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-75247
dc.description.abstract Das Lernen mit Zeitzeug:innenberichten ist ein beliebtes Lernarrangement im Geschichtsunterricht (Henke-Bockschatz, 2007, 2014; Whitman, 2004). In ihm wird die Verschränkung von kognitiven und emotionalen Lernprozessen besonders sichtbar: Denn die persönlichen Geschichten erzählen nicht selten von persönlichen Herausforderungen und machen Orientierungs- und Identifikationsangebote. Allerdings zeigen empirische Studien, dass die persönlichen Geschichten die Gefahr bergen, Schüler:innen die Fehlvorstellung von Geschichte zu vermitteln, die Vergangenheit sei über eine einzige Perspektive zu verstehen (Ballis & Schwendemann, 2021; Bertram et al., 2017; Brüning, 2018; Hogervorst, 2020; Obens & Geißler-Jagodzinski, 2010; Richardson, 2021). Mit diesem Konflikt zwischen den Zielen des Geschichtsunterrichts und der Wirkung von Zeitzeug:innenberichten eröffnen sich zentrale Fragen zum Verständnis der Lernprozesse in diesem Lernarrangement. Zum Beispiel: Wie nehmen Lernende die Berichte wahr? Wie gestalten sich die Lernprozesse der Lernenden? Welche Rolle spielen dabei Emotionen? Ziel der Dissertation ist es, durch die Integration der Perspektiven von Geschichtsdidaktik und Empirischer Bildungsforschung ein systematisches Verständnis für die Lernprozesse beim Lernen mit Zeitzeug:innenberichten zu bekommen und aus der interdisziplinären Perspektive Erkenntnisse für Geschichtsdidaktik und Empirische Bildungsforschung abzuleiten. Das Angebots-Nutzungs-Modell zur Beschreibung unterrichtlicher Wirkungsweisen (Helmke, 2017) dient in der vorliegenden Dissertation als Rahmenmodell. Die vier durchgeführten Studien (eine theoretische Studie und drei empirische Studien) fokussieren unterschiedliche Einflussfaktoren im Unterrichtsgeschehen und bieten somit umfangreiche Erkenntnisse zu den Lernprozessen beim Lernen mit Zeitzeug:innenberichten. Hervorzuheben sind insbesondere Ergebnisse, die Hinweise darauf liefern, dass Lernende Zeitzeug:innenberichte häufig in einem distanzlos-involvierten Modus der Verarbeitung rezipieren und dieser Verarbeitungsmodus einer kritisch distanzierten Verarbeitung im Wege steht. Die Dissertation leitet aus den Studien Beiträge für die Geschichtsdidaktik und die Empirische Bildungsforschung ab. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podok de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_mit_pod.php?la=en en
dc.subject.classification Lernen , Geschichtsunterricht , Bildungsforschung , Authentizität , Empirie de_DE
dc.subject.other Zeitzeugenberichte; Lernprozesse de_DE
dc.title Empirische Bildungsforschung trifft Geschichtsdidaktik. Eine Untersuchung der Lenrprozesse im Lernarrangement mit Zeitzeug:innenberichten de_DE
dc.type Dissertation de_DE
dcterms.dateAccepted 2022-10-26
utue.publikation.fachbereich Erziehungswissenschaft de_DE
utue.publikation.fakultaet 6 Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät de_DE
utue.publikation.source Erste Studie erschienen in: History Education Research Journal, 2020 de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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