Optimierung eines bispezifischen FLT3xCD3 Antikörpers

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/118169
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1181696
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-59543
Dokumentart: Dissertation
Erscheinungsdatum: 2021-08-24
Sprache: Deutsch
Fakultät: 4 Medizinische Fakultät
Fachbereich: Medizin
Gutachter: Jung, Gundram (Prof. Dr.)
Tag der mündl. Prüfung: 2020-09-11
DDC-Klassifikation: 610 - Medizin, Gesundheit
Schlagworte: Akute myeloische Leukämie
Freie Schlagwörter: Antikörpertherapie
Lizenz: http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en
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Inhaltszusammenfassung:

Bispezifische Antikörper sind ein vielversprechender Ansatz für die Tumortherapie. Neben der Spezifität zu einem Zielantigen, wie einem tumorassoziierten Oberflächenmolekül, besitzen die meisten bispezifischen Antikörper eine Spezifität zu CD3, das mit dem spezifischen T-Zellrezeptor (TCR) assoziiert ist. Damit können T- Zellen, unabhängig von ihrer Antigenspezifität, antikörperabhängig rekrutiert werden. In der vorliegenden Arbeit wurden zwei bispezifische Antikörper gegen das leukämieassoziierte Antigen FLT3 in zwei verschiedenen Formaten, dem Fabsc-Format und dem IgGsc-Format (Abbildung 3.1.1), verglichen. Beide Konstrukte zeigten ein ähnliches Bindungsverhalten und führten bei Inkubation zusammen mit FLT3 positiven Zellen und PBMCs zur Rekrutierung zytotoxischer T-Zellen. Das IgGsc-Konstrukt (CC2) wies neben der bereits bekannten längeren Serumhalbwertszeit auch eine geringere unspezifische T-Zellproliferation auf, und wurde deshalb weiter optimiert. Dazu wurden Varianten mit Affinitätsveränderungen an der CD3-Bindungsseite untersucht, wobei mit dem Ausgangskonstrukt CC2 bereits die optimale CD3-Affinität zur Aktivierung der T- Zellen sowie der Zielzelllyse erreicht worden war. Auch für die FLT3-Bindung erfolgte die Analyse verschiedener Varianten mit unterschiedlichen Affinitäten. Durch eine leichte Affinitätsminderung im Zuge der Humanisierung der variablen FLT3-Domäne wurde mit dem Konstrukt hCC2 eine verbesserte Zielzelllyse erreicht, und konnte spenderunabhängig in ex vivo Experimenten mit AML-Proben die beste Blastenreduktion erzielen. Damit ist ein affinitäts- und formatoptimiertes, humanisiertes, bispezifisches Molekül mit FLT3xCD3 Spezifität entwickelt worden, dass zur Behandlung von Patienten mit FLT3 positiver akuter myeloischer Leukämie verwendet werden kann.

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