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<title>TOBIAS-lib - Publikationen und Dissertationen</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/42126</link>
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<pubDate>Sat, 26 Sep 2026 01:21:26 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-09-26T01:21:26Z</dc:date>
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<title>Der Einfluss von Steroidhormonen und genderassoziierten  Eigenschaften auf moralische Entscheidungen</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183801</link>
<description>Der Einfluss von Steroidhormonen und genderassoziierten  Eigenschaften auf moralische Entscheidungen
Lenz, Ximena
Das Ziel dieser Arbeit war es potenzielle Geschlechter- bzw. Genderunterschiede in Bezug auf moralische Entscheidungen näher zu beleuchten. Moralische Entscheidungen kann man hierbei, insbesondere beim Lösen von moralischen Dilemmas, in zwei Ethiken kategorisieren: Deontologie (die Orientierung an geltenden Normen) und Utilitarismus (das Aufrechnen der Kosten und Nutzen). In der Literatur stellten sich immer wieder Unterschiede zwischen Männern und Frauen dar, wenn auch mit sehr heterogenen Ergebnissen. Häufig zeigte sich, dass Frauen deontologischer entscheiden als Männer. Allerdings blieb unklar, aus welchem Grund sich diese Differenzen ergeben, insbesondere inwiefern biologisches und soziales Geschlecht eine Rolle spielen. Wir untersuchten hierzu in unserer Studie genderassoziierte Aspekte. Basierend auf vorausgehenden Studien war unsere Hypothese, dass es so etwas wie ein Genderrollenbild bezogen auf moralische Entscheidungen geben könnte, und sich daher ein Zusammenhang zwischen genderassoziierten Eigenschaften und moralischen Entscheidungen ergeben wird. Auf der biologischen Ebene untersuchten wir den Zusammenhang zwischen Testosteron und moralischen Entscheidungen. In der Vorliteratur konnte sich teils eine Verbindung zwischen höherem Testosteron und einer stärkeren Neigung zum Utilitarismus darstellen. Zuletzt analysierten wir, ob Cortisol im Sinne der Dual-Hormon-Hypothese einen Einfluss auf moralische Entscheidungen haben könnte. &#13;
Insgesamt wurden 130 Versuchspersonen (63 Männer und 67 Frauen) in die Studie eingeschlossen. Wir nutzten die circadiane Rhythmik der Hormone (morgens hohe, abends niedrige Testosteron- und Cortisolwerte) und unterteilten das Kollektiv in eine frühe und eine späte Gruppe. Zur Erhebung des moralischen Entscheidungsverhaltens verwendeten wir das CNI-Modell der moralischen Entscheidungsfindung nach Gawronski et al. 2017 und Körner et al. 2020. Die genderbezogenen Eigenschaften wurden mittels Fragebogen erhoben. Testosteron und Cortisol wurde mit venösen Blutproben bestimmt. &#13;
Es zeigten sich in unserer Studie keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezogen auf ihre Dilemmaentscheidungen. Der Zusammenhang zwischen genderassoziierten Eigenschaften und moralischen Entscheidungen ließ sich in zwei Subskalen des GERAS darstellen. Höhere Werte in der Subskala feminine Interessen und Aktivitäten wirkten sich negativ auf den C-Parameter (Utilitarismus) des CNI-Modells aus. Höhere Werte in der Subskala maskuline Kognition zeigten dagegen einen positiven Zusammenhang mit dem C-Parameter. Mit der Gesamtheit der Werte aller Subskalen des GERAS konnte keine Assoziation zu den CNI-Parametern dargestellt werden. Bei der Untersuchung des Einflusses von Testosteron auf die Moralparameter zeigte sich zunächst ein signifikanter Gruppenunterschied: morgens ergaben sich höhere N-Werte als am Abend. In der weiteren Regressionsanalyse konnte sich ein Zusammenhang mit Testosteron allerdings nicht bestätigen. Zuletzt wurde die übergeordnete Moderation von Cortisol überprüft und konnte nicht bestätigt werden. Allerdings zeigten sich signifikante Unterschiede in der Wirkung der DHH in Abhängigkeit von der Tageszeit.  &#13;
Die Ergebnisse unserer Studie scheinen widerzuspiegeln, dass Geschlechter- bzw. Genderunterschiede bei moralischen Entscheidungen, sowie deren potenzielle Ursachen weniger eindeutig sind als bisher angenommen. In weiteren Studien sollte daher dieses komplexe Gefüge mit bedacht werden, insbesondere durch möglichst heterogen Studienkollektive und eine Erhebung, die den Einfluss von sozialen und kulturellen Faktoren zulässt.
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
<guid isPermaLink="false">http://hdl.handle.net/10900/183801</guid>
<dc:date>2026-09-25T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Proteolytische Regulation der neutrophilen Migration durch ADAM10 und ADAM17 in der Frühphase des akuten Lungenversagens (ARDS)</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183800</link>
<description>Proteolytische Regulation der neutrophilen Migration durch ADAM10 und ADAM17 in der Frühphase des akuten Lungenversagens (ARDS)
Goerlich, Meike
In dieser Arbeit wurden die Funktionen der ADAM-Proteasen ADAM10 und ADAM17 in der akuten pulmonalen Entzündungsantwort beim ARDS untersucht - insbesondere im Hinblick auf deren Einfluss auf die Migration neutrophiler Granulozyten (PMNs). Ziel war es, die zelltypspezifischen Rollen beider Metalloproteinasen im Kontext der neutrophilen Inflammation und der Integrität der alveolokapillären Barriere zu charakterisieren, sowie ihre potenzielle Bedeutung als therapeutische Zielstrukturen zu evaluieren. &#13;
&#13;
Mithilfe des LPS-induzierten Mausmodells sowie verschiedener zellbiologischer und histologischer Methoden wurde gezeigt, dass die Hemmung von ADAM10 und ADAM17 zu einer signifikanten Reduktion der PMN-Transmigration, einer Stabilisierung der alveolokapillären Barriere und einer verminderten Expression proinflammatorischer Mediatoren führte. Darüber hinaus zeigten sich differenzielle Effekte auf PMNs (z.B. L-Selektin, Mac-1, CD44), wobei insbesondere ADAM10 die Expression dieser Moleküle beeinflusste. ADAM17 hingegen war neben den überlappenden Funktionen vor allem an thrombozytären Prozessen sowie der initialen Freisetzung von Entzündungsmediatoren beteiligt. &#13;
&#13;
Die kombinierte Inhibition beider Proteasen verstärkte die protektiven Effekte in mehreren Parametern, was auf additive oder synergistische Wirkmechanismen hinweist. Zudem wurde eine asymmetrische Regulation zwischen ADAM10 und ADAM17 beobachtet, bei der ADAM10 die Expression von ADAM17 modulierte, nicht jedoch umgekehrt – ein Befund, der auf eine hierarchische Interaktion beider Proteasen schließen lässt. &#13;
&#13;
Insgesamt weisen die Ergebnisse auf eine funktionelle Arbeitsteilung zwischen ADAM10 und ADAM17 in der akuten Lungenentzündung hin und unterstreichen deren potenzielle Relevanz als differenzierbare therapeutische Angriffspunkte. Besonders die selektive Modulation von ADAM10 könnte ein vielversprechender Ansatz sein, um inflammatorische Prozesse gezielt zu regulieren, ohne dabei thrombozytäre oder systemische Funktionen wesentlich zu beeinträchtigen. &#13;
&#13;
Für eine umfassende Bewertung sind weiterführende Untersuchungen erforderlich, um die molekularen Grundlagen dieser Arbeitsteilung, ihre zeitliche Dynamik sowie ihre Übertragbarkeit auf andere Entzündungsmodelle – insbesondere nicht-infektiöse oder chronisch-inflammatorische Formen wie ventilationsinduzierte Lungenschädigung (VILI) – zu klären. Die vorliegenden Ergebnisse liefern damit eine fundierte Basis für zukünftige Forschungsansätze zur Rolle von ADAM-Proteasen in der inflammatorischen Pathophysiologie der Lunge und eröffnen Perspektiven für innovative Therapieansätze im ARDS.
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2026-09-25T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Zwischen Geoökonomie und technologischer Transformation : Industriepolitik der EU für die Elektromobilität und die Rolle der deutschen Automobilhersteller</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183799</link>
<description>Zwischen Geoökonomie und technologischer Transformation : Industriepolitik der EU für die Elektromobilität und die Rolle der deutschen Automobilhersteller
Katz, Stefan
Die zunehmende Geoökonomisierung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen zählt zu den prägendsten Veränderungen des frühen 21. Jahrhunderts und zu den größten Herausforderungen für das exportorientierte deutsche Wirtschaftsmodell. Vor dem Hintergrund verschärfter systemischer Rivalitäten, wachsender Technologiekonkurrenz und strategischer Abhängigkeiten gewinnt die Frage an Bedeutung, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten zentrale Schlüsselindustrien industriepolitisch flankieren und eigene Sicherheitsinteressen wahren können. &#13;
Die Arbeit untersucht, wie geoökonomische Industriepolitik in der Europäischen Union entsteht, welche Faktoren ihre Ausgestaltung prägen und welche Rolle Unternehmen in diesen Aushandlungsprozessen spielen. Zu diesem Zweck werden mit dem Aufbau der europäischen Batteriezellindustrie sowie der EU-Antisubventionsuntersuchung gegen chinesische Elektrofahrzeuge zwei zentrale Fallstudien im Bereich der europäischen Automobilindustrie analysiert.&#13;
Die Untersuchung zeigt, dass geoökonomische Industriepolitik durch einen komplexen Aushandlungsprozess zwischen EU-Institutionen, Mitgliedstaaten, Unternehmen und externen Akteuren erklärt werden kann. Dabei wirken internationale Machtverschiebungen, technologische Transformationen, nationale Interessenlagen sowie unternehmerische Strategien gleichzeitig auf politische Entscheidungen ein.
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2026-09-25T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Rational Polytopes in Combinatorics and Algebraic Geometry</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/183798</link>
<description>Rational Polytopes in Combinatorics and Algebraic Geometry
Bohnert, Martin
In dieser Dissertation werden rationale Polytope untersucht, wie sie an der Schnittstelle von Kombinatorik und algebraischer Geometrie auftreten. Mithilfe der Gitterbreite erhalten wir zunächst neue Flächenschranken für ebene konvexe Mengen. Im Rahmen der Ehrhart-Theorie klassifizieren wir die Ehrhart-Polynome halbzahliger Polygone. Außerdem untersuchen wir, motiviert durch die birationale Geometrie nicht-degenerierter torischer Hyperflächen, das Fine Interior von Polytopen und geben eine rein kombinatorische Beschreibung von dessen Verhalten unter Dilatationen. Schließlich entwickeln wir effiziente Klassifikationsalgorithmen für einige Fine Interiors sowie für rationale Polygone mit kleinem Nenner und erhalten Verallgemeinerungen der Ungleichung von Scott und der Formel von Pick auf rationale Polygone.; This dissertation investigates rational polytopes in combinatorics and algebraic geometry. Using lattice width data, we first establish new area bounds for planar convex bodies. Within Ehrhart theory, we classify the Ehrhart polynomials of half-integral polygons. Furthermore, we study the Fine interior of polytopes and provide a purely combinatorial description of its behavior under dilations, motivated by the birational geometry of nondegenerate toric hypersurfaces. Finally, we develop efficient classification algorithms for some Fine interiors as well as for rational polygons with small denominators, leading to generalizations of Scott's inequality and Pick's formula to rational polygons.
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<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2026-09-25T00:00:00Z</dc:date>
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