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<title>Neue Perspektiven auf Melancholie</title>
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<dc:date>2026-10-03T01:37:22Z</dc:date>
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<title>Rezension zu H. Nagazawa: Kafka und Kierkegaard</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/97117</link>
<description>Rezension zu H. Nagazawa: Kafka und Kierkegaard
Thomas, Philipp
Hideo Nakazawa, Germanist von der Universität Tokyo, vergleicht die religionsphilosophischen Positionen von Kierkegaard und Kafka. Er arbeitet dabei die sehr große, vielleicht die größere Radikalität Kafkas heraus. Diese besteht gleichwohl darin, die existenzielle Hoffnungslosigkeit noch stärker formuliert und gestaltet zu haben.
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<dc:date>2020-01-17T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Wörterbuch der Melancholie, Stichwort: Zeit (Angst vor der Zukunft)</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/74729</link>
<description>Wörterbuch der Melancholie, Stichwort: Zeit (Angst vor der Zukunft)
Thomas, Philipp
Melancholische Zeitwahrnehmung ist zeitphilosophisch und phänomenologisch beschrieben worden als ein spezifisches Verstelltsein von Zukunft und ein Bestimmtsein durch Vergangenheit, bzw. durch die Macht dessen, was besteht. Angst vor der Zukunft wird so verständlich als fehlendes Vertrauen in die Zukunft als etwas prinzipiell Neues. Binswangers und Theunissens Analysen melancholischer Zeitwahrnehmung, Kierkegaards Analyse der Verzweiflung und Nietzsches Kritik an einer Kultur, die dem Menschen allzu viel Vergangenheit und allzu viel Fremdes, vermeintlich Notwendiges aufbürdet, werden herangezogen, um einen Ausweg aus der melancholischen Angst vor der Zukunft aufzuzeigen. Dieser kommt existenzphilosophisch einer Art Gründung des Selbst durch Widerstand gegen die Macht der Vergangenheit und des Ursache-Wirkung-Zusammenhangs gleich.; Melancholic perception of time as fear about the future has been described as obstruction of future due to a determination by the past. In this essay Nietzsches, Kierkegaards, Binswangers and Theunissens reflections on time, melancholy, angst and the self are being interpreted in order to show a way out: Opening up the future is only possible by a foundation of the self and a rift of the chain of cause and effect.
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<dc:date>2017-03-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Wörterbuch der Melancholie: Stichwort 'Suche (nach einer Lösung')</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/66569</link>
<description>Wörterbuch der Melancholie: Stichwort 'Suche (nach einer Lösung')
Thomas, Philipp
Während die nicht-melancholische Suche sich ihres Grunds und Ziels bewusst ist, ist sich die melancholische Suche selbst nicht transparent. Auch ist sie prinzipiell nicht abschließbar, weil sie von Angst und Sehnsucht gleichermaßen gespeist ist. In der Absicht, zu einer souveräneren melancholischen Lebenspraxis beizutragen, versucht das Stichwort 'Suche (nach einer Lösung)', innerhalb der unabschließbaren melancholischen Suche einen möglichen Fortschritt zu beschreiben. Dieser besteht in einer Art Richtungsumkehr: Die Dinge werden nicht mehr als begrifflich zu Verstehende erfahren, sondern im Gegenteil wird das begriffliche ausgesetzt zu Gunsten eines nicht-begrifflichen Erfahrens.
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<dc:date>2015-11-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Melancholie des digitalen Zeitalters</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/56973</link>
<description>Melancholie des digitalen Zeitalters
Sriram, Jayanthan
Die Melancholie als zeitgeschichtliches Phänomen wird in der Welt der digitalen Medien gesucht. Melancholie als wechselseitige Bewegung der Sehnsucht und der Erinnerung beschrieben, wird das Digitale als Simulakrum der melancholischen Tendenzen der Menschen aufgefasst. Unter anderem wird mit der Philosophie Arthur Schopenhauers, der kulturwissenschaftlichen Gedächtnistheorie aber auch neueren Medientheorien argumentiert, und das Handeln im Word Wide Web, sei es unter dem Modewort der Social Media oder als reine Möglichkeit der Speicherung von Information als grundlegend melancholisch dargestellt. Ein Ende, ein möglicher Ausweg wird in der Annäherung des Menschen an das Kunstwerk und an das Gegenüber gefunden.
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<dc:date>2014-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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