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<title>4 Medizinische Fakultät</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/42130</link>
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<dc:date>2026-10-10T03:31:40Z</dc:date>
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<title>Evaluierung von Hydroxypropylmethylcellulose am isolierten Vorderkammermodell des Schweineauges</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/184222</link>
<description>Evaluierung von Hydroxypropylmethylcellulose am isolierten Vorderkammermodell des Schweineauges
Burkard (geb. Zimmermann), Maren Anna
Die vorliegende Arbeit untersucht Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) als hydrophilen, nicht-tamponierenden Glaskörperersatz zur Behandlung der rhegmatogenen Netzhautablösung. Ziel war es, eine HPMC-Konzentration zu identifizieren, deren rheologische Eigenschaften die intraokulare Flüssigkeitsdynamik ausreichend reduzieren, um die Netzhaut bis zur Ausbildung einer stabilen retinochoroidalen Adhäsion vor Scherkräften und einer Flüssigkeitsverlagerung in den subretinalen Raum zu schützen.&#13;
&#13;
Hierzu wurden fünf HPMC-Konzentrationen hinsichtlich ihrer rheologischen Eigenschaften untersucht und deren Einfluss auf den Augeninnendruck in einem modifizierten Vorderkammerperfusionsmodell des Schweineauges analysiert. HPMC 1,2 % erwies sich aufgrund seines überwiegend elastischen, gelartigen Verhaltens und seiner Ähnlichkeit mit den rheologischen Eigenschaften des menschlichen Glaskörpers als besonders geeignet. Nach Implantation zeigte sich bei allen untersuchten Konzentrationen ein transienter Anstieg des Augeninnendrucks innerhalb der ersten acht Stunden. &#13;
&#13;
Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für die weitere Entwicklung und präklinische Untersuchung von HPMC als alternative, nicht-tamponierende Glaskörpersubstanz.
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<dc:date>2026-10-09T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://hdl.handle.net/10900/184144">
<title>Einfluss von Polymorphismen und Haplotypen im NEFL-Gen auf das Erkrankungsalter der Spinozerebellären Ataxie Typ 3</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/184144</link>
<description>Einfluss von Polymorphismen und Haplotypen im NEFL-Gen auf das Erkrankungsalter der Spinozerebellären Ataxie Typ 3
Neis, Melanie
Dissertation ist gesperrt bis 31. Juli 2028 !; Die Spinozerebelläre Ataxie Typ 3 ist eine autosomal dominant vererbte, neurodegenerative Erkrankung. Sie wird verursacht durch expandierte CAG-Repeats im Ataxin-3 Gen. Charakteristisch für die SCA3 ist die Symptomatik einer Kleinhirnschädigung. Die Länge der CAG-Expansion stellt den größten bekannten Einflussfaktor auf das Erkrankungsalter von SCA3-Patienten dar, erklärt allerdings nur einen Teil der Varianz des Erkrankungsalters. Es scheint also auch andere Einflussfaktoren auf das Erkrankungsalter zu geben. Um diese Fragestellung genauer zu untersuchen, wurden in der vorliegenden Arbeit Einzelnukleotidpolymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs) auf dem NEFL-Gen sowie die sich daraus ergebenden Haplotypen hinsichtlich eines möglichen Zusammenhangs mit dem Erkrankungsalter von SCA3-Patienten untersucht. Das NEFL-Gen kodiert für das leichtkettige Neurofilament (neurofilament light chain, NF-L). Es stabilisiert die Axone von Nervenzellen und wird bei axonaler Schädigung ins Blut und in den Liquor freigesetzt. In der vorliegenden Arbeit wurden insgesamt 593 Proben von SCA3-Patienten analysiert und auf geeignete Polymorphismen untersucht. Insgesamt wurden in dieser Arbeit drei Polymorphismen aus verschiedenen Regionen des NEFL Gens analysiert. Mittels High Resolution Melting wurde die vorliegende Stichprobe hinsichtlich der ausgewählten Polymorphismen genotypisiert. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen für die ausgewerteten SNPs keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Genotyp und Erkrankungsalter. In der Auswertung bezüglich der Haplotypen konnte gezeigt werden, dass zwei in der vorliegenden Arbeit analysierten Polymorphismen gekoppelt vererbt werden. Für zwei Haplotypen wurde ein signifikanter Zusammenhang mit dem SCA3-Erkrankungsalter ermittelt. Diese Resultate stärken die Bedeutsamkeit von genetischen Veränderungen im NEFL-Gen hinsichtlich eines Einflusses auf das Erkrankungsalter von SCA3-Patienten.
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<dc:date>2028-07-31T00:00:00Z</dc:date>
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<item rdf:about="http://hdl.handle.net/10900/184104">
<title>Studie zur Untersuchung der affektiven und kognitiven  Komponente der Empathie bei Personen mit Autismus- Spektrum-Störung</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/184104</link>
<description>Studie zur Untersuchung der affektiven und kognitiven  Komponente der Empathie bei Personen mit Autismus- Spektrum-Störung
Burger (geb. Lässer), Lina
Ziel der Untersuchung ist es, die kognitive und affektive Empathie bei Personen mit Autismus-Spektrum-Störung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe zu erfassen. Dabei wurde ein neu entwickeltes Instrument, der Textuelle Empathie-Test, eingesetzt. Dieser basiert auf verbalen, verschriftlichten Beschreibungen von Situationen, in welchen spezifische emotionale Zustände entstehen (z. B. Angst, Ärger, Ekel, Trauer, Scham, Neid, Hoffnung, Freude, Dankbarkeit, sexuelle Erregung, Stolz). Die Verwendung von Situationsbeschreibungen dient dazu, die kognitive und affektive Empathie unabhängig von der Perzeption nonverbaler Kommunikationssignale zu untersuchen.&#13;
Es wurde eine Versuchsgruppe und eine Kontrollgruppe von jeweils 34 Personen rekrutiert. Die Teilnehmenden an der Studie gaben vor Beginn ihr schriftliches Einverständnis zur freiwilligen Teilnahme. Diese war zudem anonym. Das Hauptexperiment fand im Labor der psychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik Tübingen statt. Den Teilnehmenden wurden in randomisierter Reihenfolge unterschiedliche – in einer Vorstudie definierte – Situationsbeschreibungen unter Annahme von drei getrennten Bedingungen (Eigene-Perspektive, nahestehende und unbekannte Person) am Bildschirm präsentiert. Mittels Valenzskalen wurde erfasst, wie sich die befragte Person selbst (Baseline), wie sich eine unbekannte/nahestehende Person (=kognitive Empathie) und wie die befragte Person sich bei der Vorstellung einer fremden/nahestehenden Person (=affektive Empathie) in der beschriebenen Situation fühlt. Zu Beginn und nach dem Experiment wurden diverse Fragebögen von den Personen der Versuchs- und Kontrollgruppe ausgefüllt (demographische Daten, Autismus-Quotient Fragebogen, Feedback-Fragebogen. &#13;
Die Ergebnisse zeigten, dass die Personen mit Autismus-Spektrum Erkrankungen im Vergleich zur Kontrollgruppe eine sowohl signifikant reduzierte kognitive als auch affektive Empathie aufwiesen. Der Hauptmediator für die kognitive und affektive Empathie ist dabei die emotionale Reaktivität. Je geringer diese bei Personen mit Autismus-Spektrum Erkrankungen im Vergleich zu denen der Kontrollgruppe ausgeprägt war, desto reduzierter waren deren Ergebnisse bezüglich der affektiven und kognitiven Empathie. Die emotionale Reaktivität wurde dabei durch situationsspezifische emotionale Reaktionen unter der Selbst-Bedingung in einem Normkollektiv ermittelt. &#13;
Allgemein reagierten sowohl die Personen der Versuchs- als auch die der Kontrollgruppe weniger empathisch bei der Vorstellung einer ihnen unbekannten als einer ihnen nahestehenden Person.&#13;
Der Tübinger-Empathie Test eignet sich als objektives, valides Messinstrument, das neben der Forschung zu Fragen von Empathie bei Autismus-Spektrum Erkrankungen auch in verschiedenen anderen Bereichen eingesetzt werden kann.
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<dc:date>2026-10-06T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Vergleichende In-vitro-Untersuchung von direkt geklebten Brackets und indirekt geklebten Brackets, deren Übertragungsschienen digital erstellt wurden</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/184103</link>
<description>Vergleichende In-vitro-Untersuchung von direkt geklebten Brackets und indirekt geklebten Brackets, deren Übertragungsschienen digital erstellt wurden
Klein, Lennart Philipp
Die kieferorthopädische Behandlung zur Korrektur von Zahnfehlstellungen muss ein-gehend geplant und umgesetzt werden. Dabei kommt dem Setzen der Brackets eine besondere Bedeutung zu. Computer-Aided Design/Computer-Aided Manufacturing (CAD/CAM) kann dabei die Kieferorthopäden und Kieferorthopädinnen, aber auch die Patienten entlasten, da damit weniger Zeit am Behandlungsstuhl benötigt wird. CAD/CAM-Übertragungsschienen können rein digital geplant werden und brauchen im Gegensatz zu Silikonschienen kein Gipsmodell für die Planung. &#13;
Daher wurde eine CAD/CAM-hergestellte Übertragungsschiene für Brackets im Ver-gleich zu Silikonschienen oder dem direkten Kleben per Hand bei Metall- bzw. Kera-mikbrackets bezüglich der Scherhaftfestigkeit und der Klebereste am Zahn betrach-tet. Die Untersuchung erfolgte in vitro an 120 Rinderincisivi, die mit den drei unter-schiedlichen Methoden mit den beiden Bracketarten beklebt worden waren und von denen die Brackets mithilfe einer Universalprüfmaschine abgeschert worden waren (20 je Versuchsarm). &#13;
Die Scherhaftfestigkeiten lagen für die Metallbrackets bei 15,7 MPa (handverklebt), 25,3 MPa (CAD/CAM-Schiene), 25,9 MPa (Silikonschiene) bzw. für die Keramikbra-ckets bei 22,4 MPa (handverklebt), 21,2 MPa (CAD/CAM-Schiene) und 20,4 MPa (Silikonschiene). Die Unterschiede waren nur für den Vergleich zwischen den hand-verklebten und den mit CAD/CAM-Schienen verklebten Metallbrackets statistisch signifikant (p &lt; 0,01). Werden die Kleberückstände nach dem Abscheren betrachtet, waren nach der Klebung der Metallbrackets mit den CAD/CAM-Schienen signifikant mehr Adhäsivreste vorhanden als mit den Silikonschienen (p &lt; 0,05). Bei den Kera-mikbrackets verblieben nach der Klebung per Hand statistisch signifikant weniger Adhäsivreste als nach der Klebung mit einer Schiene (p = 0,0003 CAD/CAM; p &lt; 0,0001 Silikon). Nach der Handklebung verbleiben insgesamt weniger Kleberreste auf dem Zahn (p &lt; 0,05) und bei den Keramikbrackets verbleiben nach dem Absche-ren signifikant mehr Adhäsivreste auf dem Zahn (p &lt; 0,0001).&#13;
Alle Scherhaftfestigkeiten lagen in einem Bereich über 8–13 MPa, die für eine erfolg-reiche Behandlung gefordert werden. Insgesamt können mit den CAD/CAM-gefertigten Übertragungsschienen ähnlich gute Ergebnisse erzielt werden wie bei der Platzierung der Brackets per Hand oder der Verwendung der Silikonschienen. Um die Adhäsivreste nach der Entfernung der Brackets zu vermeiden, sollte dabei jedoch auf Metallbrackets gesetzt werden. &#13;
&#13;
Summary&#13;
Orthodontic treatment must be carefully planned. The placement of the brackets is of particular importance. Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing (CAD/CAM) can reduce the workload for orthodontists and improve patients comfort, as less time is required in the treatment chair. CAD/CAM transfer trays can be planned purely digitally and, unlike silicone trays, do not require a plaster model.&#13;
Therefore, a CAD/CAM-produced transfer tray for brackets was compared with sili-cone trays or direct manual bonding of metal or ceramic brackets in terms of shear bond strength and adhesive residue on the tooth. The study was carried out in vitro on 120 bovine incisors that had been bonded with both types of brackets using the three different methods and from which the brackets had been sheared off using a universal testing machine (20 per test arm).&#13;
The shear bond strengths were 15.7 MPa (hand-bonded), 25.3 MPa (CAD/CAM tray) and 25.9 MPa (silicone tray) for the metal brackets and 22.4 MPa (hand-bonded), 21.2 MPa (CAD/CAM tray) and 20.4 MPa (silicone tray) for the ceramic brackets. The differences were only statistically significant for the comparison between the hand-bonded and CAD/CAM tray-bonded metal brackets (p&lt;0.01). If the adhesive residues after shearing are considered, significantly more adhesive residues were present after bonding the metal brackets with the CAD/CAM trays than with the sili-cone trays (p&lt;0.05). With the ceramic brackets, statistically significantly less adhe-sive residue remained after bonding by hand than after bonding with a tray (p=0.0003 CAD/CAM; p&lt;0.0001 silicone). Overall, less adhesive residue remained on the tooth after manual bonding (p&lt;0.05) and significantly more adhesive residue remained on the tooth after shearing off the ceramic brackets (p&lt;0.0001).
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<dc:date>2026-10-06T00:00:00Z</dc:date>
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